In der Stadt Gladbeck gibt es viele tolle Plätze zum Spielen

Abenteuer- und Spielspaß gibt es natürlich auch im Nordpark in dern Innenstadt.
Abenteuer- und Spielspaß gibt es natürlich auch im Nordpark in dern Innenstadt.
Foto: WAZ FotoPool
Wasser, Klettern, Rutschen, Schwingen oder die Sinne erfahren. Allein sechs große Themenspielplätze gibt es im Stadtgebiet.

Mit dem Frühlingsbeginn und den wärmer werdenden Temperaturen startet auch die Spielplatzsaison in der Stadt. Gerade die Osterferien bieten für Kinder und Familien gute Gelegenheit, jetzt zur Naherholung einen ausgedehnten Tag nicht nur auf einem der sechs großen Themenspielplätze zu verbringen.

Aus jedem Wohnquartier ist eines dieser riesigen Spielparadiese mit bis zu 7000 Quadratmetern Fläche in wenigen Minuten zu erreichen. Der Spielraumleitplan der Stadt hat vorgesehen, dass jeder Großspielplatz neben einem Grundangebot auch jeweils einen anderen Themenschwerpunkt bietet.

Dazu haben sich die Raumleitplaner um Achim Mirosavljewitsch jede Menge Abwechslung einfallen lassen wie Sinneserfahrung, Wasser, Klettern, Schwingen oder Rutschen (siehe Kurzporträts).

1000 Spielgeräte werden überprüft

Damit unbedenkliches, gefahrloses Spiel möglich ist, hat der Zentrale Betriebshof schon vor einigen Wochen seine Jahreshauptkontrolle der Spielgeräte gestartet. Zuständig ist dafür die Abteilung Grünflächenunterhaltung. Eine beachtliche Aufgabe, denn insgesamt 132 Spielplätze und Spielecken, darunter die Angebote an Schulen und Kindergärten

sowie Bolzplätze, gilt es unter die Lupe zu nehmen. Insbesonders die mehr als 1000 Spielgeräte haben ZBG-Mitarbeiter wie Spielplatzprüfer Peter Leuschner genau zu kontrollieren, deren Sicherheitsstandard nach europaweiter Norm geregelt ist, die auch die Prüfverfahren festlegt. Die Stadt ist als Spielplatzbetreiber für deren Einhaltung und für die Verkehrssicherungspflicht verantwortlich.

Beim großen ‘Spielplatz-TÜV’ findet jetzt die Hauptinspektion statt mit Sicht-, Funktions- und Verschleißkontrollen. Offensichtliche Gefahrenquellen gilt es dabei zu erkennen, die sich durch Vandalismus (zerschnittene Seile, von Hunden zerbissenes Gerät) oder Überbeanspruchung (defekte Lager) ergeben können.

Auch Bolzen und Schrauben werden auf Lockerung oder Beschädigung geprüft. Bewegliche Teile wie Lager, Ketten und Gelenke sind auf Verschleiß zu untersuchen; Absturzsicherungen und Treppen auf ihre Festigkeit. Sandhöhen unter den Geräten, die auch als wichtige Sturzsicherung fungieren, werden gemessen und gegebenenfalls aufgefüllt.

der Sicherheitstechnischen Abnahme der Gesamtanlage wird auch die Standsicherheit der Spielgeräte überprüft.

Dabei erfolgen auch Bohrungen in Holzbalken, um verborgene Kernfaulstellen zu entdecken. Um Schäden an neuralgischen Verbindungsstellen wie an den Betonfundamenten und Holzpfosten im Erdreich festzustellen, werden diese auch freigelegt und dafür teils kräftig in die Tiefe gebuddelt. „Kleine Mängel werden umgehend behoben“, sagt Abteilungsleiter Bernhard Schregel. „Ist schnelle Reparatur nicht möglich, wird das Gerät abgesperrt.“

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