Grimberg verspricht ein Stückerl heile Welt

Peter Grimberg ist der Hauptdarsteller von Musical "Servus Peter"
Peter Grimberg ist der Hauptdarsteller von Musical "Servus Peter"
Foto: WAZ FotoPool
Eine zünftige Liebesgeschichte, dazu die Schlager von Peter Alexander: Peter Grimberg will am Mittwoch, 7. November, die Gladbecker Stadthalle mit seiner Revue „Servus Peter“ in das berühmte „Weiße Rössl“ am Wolfgangsee verwandeln.

Gladbeck.  Der Mann ist eine Frohnatur. Und Entertainer von ganzem Herzen. Zum Gespräch im Café Schwarte hat sich Peter Grimberg in seinen Frack geschmissen – die Rolle als Oberkellner Peter ist ihm auf den Leib geschnitten. Die Kellnerinnen sind begeistert: „Dann können wir ja Feierabend machen.“ Daraus wird nichts, der quirlige Schauspieler, Moderator, Tausendsassa ist schließlich nicht in gastronomischer Mission unterwegs, sondern um Werbung zu machen für seine musikalische Komödie „Servus Peter“, die am kommenden Mittwoch, 7. November, in der Stadthalle über die Bühne geht.

In der Hauptrolle: Grimberg, dessen Auftreten nicht zufällig an Peter Alexander erinnert. „Ein Tag am Wolfgangsee“ lautet der Untertitel der Show. „Reise in eine heile Welt“ könnte er auch heißen. „Wir haben ja genügend schlechte Nachrichten“, sagt Grimberg. Mit „Servus Peter“ holt er die fröhliche Schlagerwelt auf die Bühne. „Wir haben die Gags von Frankenfeld, Erhardt, Juhnke, Carrell und anderen Größen für eine Stunde gepachtet.“ Eine Zeitreise in vergangene Jahrzehnte, die besonders beim älteren Publikum Erinnerungen wecken soll. „Es ist toll, wenn man in die leuchtenden Augen schaut“, sagt der Entertainer mit deutsch-österreichischen Wurzeln.

„Da ist nur Lachen angesagt, gute Laune“

Im „Weißen Rössl“ am Kulissen-Wolfgangsee geht es lustig zu, und fröhlich, und anständig natürlich auch. „Da ist nur Lachen angesagt, gute Laune“, sagt Grimberg. Ein Motto, das er auch im wahren Leben beherzigt. „Ich habe eigentlich immer gute Laune.“ Seine Frohnatur sei ihm wohl zum Teil in die Wiege gelegt, aber auch Ergebnis harter Arbeit. Mehrere private Schicksalsschläge in den 1990er Jahren hätten ihn zu der Erkenntnis gebracht, dass nicht Geld, sondern Gesundheit das höchste Gut sei. Und dass sich das Leben gut gelaunt am besten meistern lässt. Seit 21 Jahren steht Peter Grimberg auf der Bühne, hat manche Showlegende kennengelernt – auch Peter Alexander, das Vorbild seiner aktuellen Bühnenfigur.

Und Rudi Carrell, Vorbild vieler Unterhaltungskünstler. 1992 gewann er in dessen „Rudi Carrell Show“ das goldene Mikrofon und arbeitete eine Zeit lang als Assistent des Niederländers. Von ihm habe er viel gelernt, sagt Grimberg. Zum Beispiel, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. „Lass nicht jemand anderem, sondern lieber dir selbst einen Eimer Wasser über den Kopf schütten, damit die Leute dich sympathisch finden.“ Menschen in die Pfanne zu hauen, wie es heutzutage in manchen Fernehshows üblich sei, das sei ohnehin nicht sein Ding. Er ist halt ein netter Kerl, einer, den Schwiegermütter mögen. Ein gutes Stichwort: Den Müttern widmet Peter Grimberg im kommenden Jahr, am Muttertag, eine ganze Show, seine erste große Samstagabendunterhaltungssendung im österreichischen Fernsehen. Paul Kuhn, Jürgen Drews, Waltraud Haas, Dagmar Koller und weitere namhafte Künstler werden dann in der Wiener Stadthalle auftreten, allesamt im Duett mit dem Mann, der durch den Muttertags-Abend führt: Peter Grimberg, geboren in Steyr, Österreich, aufgewachsen in Herne, Ruhrpott.

Bevor er aber im TV durchstartet, will er am kommenden Mittwoch erstmal Gladbeck erobern. Mit einem Stückerl heile Welt, mit „Ganz Paris träumt von der Liebe“ und „Ich will keine Schokolade.“ Und viel guter Laune.

 
 

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