Gladbecker Autoren helfen nach dem Attentat in Paris

Marcus Watolla und Harry Michael Liedtke mit dem Band „Du sollst nicht“.
Marcus Watolla und Harry Michael Liedtke mit dem Band „Du sollst nicht“.
Foto: Michael Bresgott
Ein 35-Seiten-Band mit erhobenem Zeigefinger auf dem Cover - doch die Mahnung gilt dem Anliegen der Toleranz. Zwei Gladbecker Autoren sind dabei.

Gladbeck..  Einer der Comics in diesem Band illustriert John Lennons Friedens-Hymne „Imagine“ auf eindrucksvolle Weise - „and the world will live as one“, heißt es im letzten Bild dieses Comics: Frieden auf der Welt. Toleranz. Verständigung. Die legitimen Möglichkeiten der Satire. Das sind die Themen dieser 35-Seiten-Publikation mit dem Titel „Du sollst nicht. . . - oder lieber doch?“

Stefan Lehner hat diesen Band herausgegeben - und zwei Gladbecker sind im Autorenteam mit dabei: Beiträge lieferten auch Harry Michael Liedtke und Marcus Watolla, die in Gladbecker literarischen Kreisen schon längst bestens bekannt sind. Liedtke steuerte zwei lesenswerte Geschichten bei, von Marcus Watolla kommt eine passgenaue Erzählung.

Es geht in dieser Veröffentlichung vor allem und immer wieder um die gern gepflegte Bevormundung, die uns in der Gesellschaft oft begegnet - wobei nicht nur die Religionen im Blickpunkt stehen, sondern auch Vegetarierer und weitere moderne Missionare. Eine Publikation zum Schmökern, zum Nachblättern und zum Vertiefen.

Das gesamte Autorenteam, zudem auch Viola Eigenbrodt, Carsten Koch und Kathrin Langmuth zählen, hat auf Honorare verzichtet und spendet den Erlös aus dem Verkauf an die Hinterblieben der Attentats-Opfer von Paris. Das Heft kann sowohl bei Amazon als auch im Buchhandel gekauft werden und ist unter der ISBN-Nummer 9781507813027 erhältlich (Preis: 3,99 Euro).

In ihrem Nachwort formulieren die Autoren übrigens einen schönen Satz: „Humor kommt in allen Weltreligionen vor und in allen Erdteilen. Humor kann verbinden, vor allem, wenn er nicht einseitig zu Lasten einer bestimmten Gruppe oder Religion geht.“

Die verbindende, ja die globale Kraft des Humors wird hier auf 35 Seiten in jeder Zeile und in jeder Silbe deutlich.

 
 

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