Fragen zulassen

Schulpendler - CDU hat Thema verfehlt. Schon zu Zeiten der CDU- Verantwortung in dieser Stadt von 1994 – 2004 ist die vielfältige Schullandschaft in Gladbeck gelobt, gefördert und unterstützt worden. Auch spricht sich die CDU bei verschiedenen Themen dafür aus, über den Tellerrand hinauszuschauen und mit der Region zu kooperieren. Als jahrzehntelang aktive Bürgerin dieser Stadt wäre ich die Erste, die sich gegen den Ausschluss von Menschen oder die Schließung des Heisenberg-Gymnasiums aussprechen würde, wo auch viele Zuwandererkinder ihr Abitur machen. Es geht in keiner Weise darum, Schulen zu schließen oder in Frage zu stellen oder gar Menschen aus unserer Stadt auszuschließen. Bei der Haushaltssituation unserer Stadt muss es aber erlaubt sein, anstehende Vorhaben und ihre Kosten zu hinterfragen. Es ist Aufgabe von Verwaltung, diese zu beantworten. Sozialdezernent Rainer Weichelt hat das in dankenswerter Weise sehr sachlich getan. Polemik und Pauschalisierung über eine Anfrage und die sie stellende Partei sind fehl am Platz. In welcher Zeit des autoritären Frontalunterrichts oder Führungsstils leben wir, dass Kritiker mit der Bemerkung „sechs – setzen“ zurechtgewiesen werden? Ich frage mich, warum diese Überspitzungen, Herabschätzungen und Verallgemeinerungen gegenüber dem politischen Gegner immer wieder sein müssen. Wenn man sich die geringen Wahlbeteiligungen anschaut oder die Nachwuchsprobleme der Parteien, scheint der Wähler frustriert zu sein von solcher Parteipolitik. Also, es gibt keine dummen Fragen. Schon gar nicht, wenn uns die Schulden bis zum Halse stehen!

EURE FAVORITEN