„Ehepaar hat recht“ - Ratsfrau verlangt klare Parkregelung

Michael Bresgott
Mit dem (schon bezahlten) 20-Euro-Knöllchen in der Hand: Erika Schill fordert mehr Klarheit beim Parken vor dem Wohnhaus an der Bottroper Straße gegenüber von Zurheide.
Mit dem (schon bezahlten) 20-Euro-Knöllchen in der Hand: Erika Schill fordert mehr Klarheit beim Parken vor dem Wohnhaus an der Bottroper Straße gegenüber von Zurheide.
Foto: Funke Foto Services
Das Wohnhaus ist erst vor wenigen Monaten fertiggestellt worden. Nun gibt es aus Sicht des Anwohner-Ehepaars Schill Handlungsbedarf beim Thema Parken.

Gladbeck.  „Die parkenden Autos stören weder Radfahrer noch Fußgänger. Die Anwohner Erika und Rainer Schill haben schon recht, wenn sie anmerken, dass das Parken dort klarer geregelt werden müsste, damit die dort parkenden Autos sich nicht ständig Knöllchen einhandeln.“

So reagiert CDU-Ratsfrau Müzeyyen Dreessen auf den jüngsten WAZ-Bericht vom 30. Juli und den entsprechenden Leserbrief dazu, der am 1. August in der WAZ erschien.

Erika und Rainer Schill, die gegenüber von Zurheide an der Bottroper Straße wohnen, dringen darauf, dass das Parken vor dem Wohnhaus unmissverständlich geregelt wird - entweder durch eine Erlaubnis oder durch ein Verbotsschild.

Müzeyyen Dreessen unterstützt nun diesen Vorstoß der Eheleute: „Als Ratsfrau dieses Wahlbezirks hat mich das natürlich interessiert und ich habe mir die Situation vor Ort angeschaut“, erläutert die CDU-Politikerin, die auch sogleich Fotos von der dortigen Situation anfertigte. Fotos, die Autos bzw. einen Lieferwagen zeigen, die die besagte Fläche trotz StVo-Verbots zum Parken nutzen. Neben dem Bürgersteig und dem Fahrradweg seien zwei größere Flächen vorhanden, die weder als Parkfläche kenntlich gemacht noch durch ein Parkverbotsschild fürs Parken ausgenommen seien.

Die Stadt hat bereits erklärt, eine zusätzliche Beschilderung sei nicht nötig, da das Parken auf Gehwegen laut Straßenverkehrsordnung verboten sei. Die Eheleute haben sich mit ihrem Anliegen unterdessen auch nochmals direkt an Bürgermeister Ulrich Roland gewandt.