DRK Gladbeck hatte an den Feiertagen viele Einsätze

Die Einsatzzentrale des DRK-Kreisverbandes an der Europastraße. Im Bil:  Holger Dohnar, Leiter der Einsatzzentrale
Die Einsatzzentrale des DRK-Kreisverbandes an der Europastraße. Im Bil: Holger Dohnar, Leiter der Einsatzzentrale
Foto: WAZ
Vor allem der Hausnotrufdienst wurde oft angefordert. Manchmal war neben der Hilfeleistung auch ganz menschliche Hilfe gefragt.

Gladbeck..  Das Telefon blieb über die Weihnachtsfeiertage selten still im Gladbecker DRK-Zentrum. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten gemeinsam bei zahlreichen Einsätzen Hilfe für Menschen in Not. Allein 21 Mal wurde der DRK-Rettungsdienst zwecks Unterstützung vor Ort angefordert.

Noch öfter, 29 Mal, musste der DRK Bereitschaftsdienst Hausnotrufteilnehmern helfen die in der Wohnung Hilfeleistung unterschiedlichster Art benötigten: Vom Sturz über den Einsatz Ärztlicher Notfalldienst bis zum Wechsel einer defekten Glühlampe war die gesamte Palette vertreten.

Manches Mal war die gefragte Hilfeleistung vergleichsweise gering, dennoch nicht weniger wichtig, wie die Geschichte zeigt, die sich hinter dem nüchternen Eintrag „Einsatzende: Heilig Abend 18.30 Uhr“ verbirgt. Eine Seniorin hatte sich am 24. Dezember über den Hausnotruf gemeldet und um Hilfe gebeten , da sie aus dem Sessel gerutscht war. Als der DRK Bereitschaftsdienst eintraf, saß die Frau auf dem Boden und blätterte in Fotoalben. Kaum saß sie wieder in ihrem Sessel, begann sie von der Weihnachtszeit früher zu erzählen - und der DRK Mitarbeiter blieb bei ihr, bis er sich nach einer Stunde wieder auf den Weg zum nächsten Einsatz machen musste. Einen kleinen Nikolaus schenkte die dankbare Seniorin ihm zum Abschied.

Auffällig häufig im Vergleich zu anderen Tagen wurde auch der Bereich der medizinischen Transportlogistik angefordert. Mehrmals mussten dringend benötige Blutkonserven zu den Krankenhäusern ausgeliefert werden. „Dies ist darauf zurückzuführen, dass zu den Feiertagen die Blutkonserven sehr knapp waren“, schreibt DRK-Chef Wilhelm Walter.

Und noch eine Bilanz kann er vermelden: Am Heiligabend wurden insgesamt 39 Patientenfahrten durchgeführt, teils galt es, Patienten aus der Tagespflege zu transportieren, oder auch Entlassungsfahrtenfahrten aus den Krankenhäusern und Besuchsfahrten zu den Angehörigen zu leisten.

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