Die Radwege ernten reichlich Kritik

Foto: WAZ FotoPool

Zu einigen Fragen konnten die Leser eigene Kommentare abgeben. Zum Beispiel bei den Themen Bahn und Radverkehr haben sie davon ausgiebig Gebrauch gemacht.

Wie steht es mit den Bahnverbindungen: Wie zufrieden sind Sie mit den Verbindungen in Nachbarstädte?

Wenn es um Fahrten nach Essen geht, gibt es ebenso viele zufriedene wie unzufriedene Befragte (jeweils 41 Prozent). Ähnliches gilt für Fahrten nach Gelsenkirchen (28 bzw. 26 Prozent). Nur zehn Prozent sind mit den Verbindungen nach Recklinghausen zufrieden, 36 Prozent nicht. Bei den Verbindungen nach Oberhausen überwiegt die Zufriedenheit mit 33 Prozent gegenüber 23 Prozent Unzufriedenheit.

Die Unzufriedenen nennen mehrheitlich schlechte Anschlüsse, schlechte Taktung, zu wenige Verbindungen und zu wenige Nachtfahrten als Gründe ihrer Kritik. „Abends ist Essig in Gladbeck“, formuliert es beispielsweise ein 46-jähriger Mann.

Auch zum Thema Radverkehr gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen. Wir fragten:

Gladbeck hat den Titel „Fahrradfreundliche Stadt“ – zu Recht?

Gladbeck trägt den Titel zu Unrecht, meinen 48 Prozent der Befragten. 38 Prozent halten Gladbeck für fahrradfreundlich.

Zur Frage, was sich verbessern müsste, nannte die große Mehrheit der Befragten die Radwege. Sie seien in einem schlechten Zustand. Ein großes Thema: Viele stören sich daran, dass es zunehmend Radweg-Markierungen auf der Fahrbahn statt eigener Radwege gibt. Ein Kommentar von vielen: „Die überall auf die Fahrbahn gepinselten Fahrradstreifen müssen verschwinden.“ Auch ein Ausbau des Radwegenetzes wird gefordert.

Fühlen Sie sich in Gladbeck auf dem Fahrrad im Straßenverkehr sicher?

Eine Mehrheit (60 Prozent) fühlt sich generell sicher mit der Einschränkung, dass es einige gefährliche Stellen gebe. Zehn Prozent sagen, dass sie sich uneingeschränkt sicher fühlen. Tatsächlich unsicher fühlen sich 18 Prozent – und 20 Prozent der Senioren.

 
 

EURE FAVORITEN