CDU-Fraktionschef attackiert „Oberlehrer“ Raith und Kruse

Die B 224 in Höhe Erlenstraße - nach dem Berliner Gespräch hat sich die Diskussion nochmals intensiviert.
Die B 224 in Höhe Erlenstraße - nach dem Berliner Gespräch hat sich die Diskussion nochmals intensiviert.
Foto: WAZ FotoPool
Scharfe Kritik übte das Bürgerforum am A-52-Gespräch der Gladbecker Delegation in Berlin. Jetzt startet CDU-Fraktionschef Rademacher die Gegenattacke.

Gladbeck. Scharfe Kritik übt CDU-Fraktionschef Peter Rademacher im Gespräch mit der WAZ an der jüngsten Stellungnahme des Bürgerforums zum A-52-Gespräch der Gladbecker Delegation im Berliner Verkehrsministerium.

„Ich stehe als ehrenamtlich tätiger Politiker nicht um halb fünf Uhr morgens auf und fahre nach Berlin, um mir dann eine so wenig qualifizierte Kritik anzuhören“, sagte Peter Rademacher am Dienstag zur WAZ mit Blick auf die jüngsten Ausführungen des Bürgerforums.

Und weiter: „Das Bürgerforum kann nicht einfach allen möglichen Leuten die Kompetenz absprechen. Es waren neben den Politikern auch Fachbeamte bei dem Gespräch im Bundesverkehrsministerium dabei.

Als Teilnehmer an diesem Gespräch möchte ich betonen, dass seitens des Landesverkehrsministeriums der Leitende Ministerialrat Michael Heinze und seitens des Bundesverkehrsministeriums der Ministerialrat Gerhard Rühmkorf als Fachbeamte ebenfalls zugegen waren. Hochkarätigere Ansprechpartner kann sich die Stadt Gladbeck somit kaum wünschen.“

Erneut versuchten Bürgerforum-Chef Matthias Raith und A-52-Ausbaugegner Franz Kruse den Gladbeckern „Sand in die Augen zu streuen“, ergänzt der CDU-Fraktionschef. „Sie bemühen sich, den Eindruck zu erwecken, als hätten sie in der Sache B224/A52 die alleinige Meinungsführerschaft und Fachkompetenz.“ Doch genau das Gegenteil sei der Fall.

Nach dem Gespräch der Gladbecker Delegation mit Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) an der Spitze zeichne sich für Stadt und Region eine gute und pragmatische Lösung der massiven Verkehrs- und Umweltprobleme ab, erklärt Rademacher. Es sei schon „sehr befremdlich bis ungehörig“, wenn Raith und Kruse in „oberlehrerhafter Manier“ die Kompetenz des Parlamentarischen Staatssekretärs Ferlemann sowie der Fachbeamten „in boshafter Art und Weise“ in Frage stellten. Allen Beteiligten der Gesprächsrunde sei daran gelegen, die momentan unhaltbare Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern.

Wie in der WAZ berichtet ist nun für September eine weitere Gesprächsrunde von Stadt, Land und Bund geplant.

 
 

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