Bürgerforum ist auf einen heißen Jahresstart vorbereitet

Michael Bresgott
2015 wird ein entscheidendes Jahr für die B 224/A 52-Zukunft in Gladbeck.
2015 wird ein entscheidendes Jahr für die B 224/A 52-Zukunft in Gladbeck.
Foto: WAZ FotoPool
Mit Volldampf will das Bürgerforum Gladbeck ins neue Jahr gehen. Flyer, Samstags-Infostände, eine enge Kooperation mit Anwälten zählen zum Programm.

Gladbeck.  Für den Jahresauftakt plant das Bürgerforum Gladbeck einige Wochen besonders intensiver Öffentlichkeitsarbeit in Sachen A 52.

„Jetzt steht die heiße Phase des Planfeststellungsverfahrens bevor, in der die Gladbecker das Recht und die einmalige Gelegenheit haben, die Absichten des Bundes zum Bau der Autobahn 52 quer durch die Stadt zu Fall zu bringen und für eine wirklich nachhaltige und vernünftige Verkehrslösung für die Region zu sorgen“, meint Bürgerforum-Vorsitzender Matthias Raith.

Flyer an alle Haushalte

In den ersten Januartagen des Jahres 2015 sollen Flyer des Bürgerforums flächendeckend an alle Gladbecker Haushalte verteilt werden, noch bevor die offizielle Auslegung der Planfeststellungsunterlagen im Neuen Rathaus am 7. Januar beginnt.

An allen Samstagen im Januar will das Bürgerforum jeweils mit einem Stand in der Fußgängerzone präsent sein. Auf der Homepage des Bürgerforums finden sich weiterhin der Erläuterungsbericht von Straßen.NRW zum Planfeststellungsantrag und ein Übersichtsplan zum Bauvorhaben. Wer die vollständigen Unterlagen (363 MB) haben möchte, kann diese Dokumente per USB-Stick bei den Vorstandsmitgliedern abholen.

Enge Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten

Das Bürgerforum setzt darauf, weitere Mitglieder gerade jetzt zum Jahresauftakt 2015 zu gewinnen. „Nur wenn uns viele Gladbecker ihr Mandat geben, haben wir eine starke Stimme“, unterstreicht Matthias Raith. Das Forum hat unterdessen zwei Rechtsanwälte engagiert, die kontinuierlich mit den Autobahngegnern zusammenarbeiten. Dabei handelt es sich um die Kanzlei Bohl in Würzburg, die ihren fachkundigen Rat zum Planfeststellungsantrag und seinen möglichen Schwachstellen gibt.

Zudem ist der Gladbecker Rechtsanwalt Hans-Joachim Kalb in Absprache mit Bohl und Kollegen dabei, die Unterlagen zu analysieren. Im Auftrag von Betroffenen könne so „sehr effektiv und zu vertretbaren Kosten für den Einzelnen dafür gesorgt werden, dass Einwendungen wirklich nutzen und später auch klagetauglich sind“, meinen Raith und Mitstreiter.

Das nächste offene Treffen des Forums findet (wie stets am 2. Montag im Monat) am 12. Januar um 18 Uhr in der Alten Post statt. Dann wird es im Detail um den Planfeststellungsantrag und um die Gegenstrategie des Bürgerforums gehen.