Auf der Lambertistraße ist Freifunk schon Wirklichkeit

Hier sprudelt nicht nur das Wasser, sondern auch die Internet-Kommunikation - auf der Lambertistraße ist Freifunk schon City-Wirklichkeit.
Hier sprudelt nicht nur das Wasser, sondern auch die Internet-Kommunikation - auf der Lambertistraße ist Freifunk schon City-Wirklichkeit.
Foto: Michael Korte
Die Diskussion um eine gezielte Förderung von „Freifunk“ in Gladbeck geht weiter. Auch Die Linke und ABI machen nochmals Druck.

Gladbeck..  Nach den Piraten mit Ratsmitglied Thomas Weijers macht jetzt auch nochmals die Partei Die Linke zusammen mit ABI Druck beim Thema „Freifunk“ in Gladbeck.

Wie berichtet unterstützt jetzt auch die NRW-SPD zusammen mit Grünen und Piraten auf Landesebenee den Freifunk-Gedanken, bei dem sich die Bürgerinnen und Bürger sozusagen ihr öffentlich zugängliches WLAN selbst schaffen, indem sich die Router der Netzteilnehmer zusammenschalten.

„Die Stadt Gladbeck tut sich bekanntermaßen mit der Bereitstellung kostenfreier Internet-Hotspots in der Innenstadt schwer“, meinen die Partei Die Linke und ABI (Alternative Bürger Initiative). Noch vor wenigen Monaten sei von der Mehrheitsfraktion ein Antrag von Die Linke/ABI auf Prüfung von Freifunk in der Innenstadt abgelehnt worden. Bislang seien nur kostenpflichtige Angebote angekündigt, und auch in den öffentlichen Einrichtungen tue sich „nichts Fortschrittliches“.

Für eine weltoffene Stadt

„Da kommt der Vorstoß der Landesregierung, die Störerhaftung abzuschaffen und dadurch offene WLAN-Netze auch rechtlich auf ein sicheres Fundament zu stellen, gerade zur richtigen Zeit“, formulieren Die-Linke-Fraktionschef Olaf Jung und Süleyman Kosar (Ratsmitglied ABI). Mit dem Aufbau eines kostenlosen WLAN-Netzes in der Gladbecker Innenstadt könne die Attraktivität der Stadt erhöht werden und Gladbeck als fortschrittliche und weltoffene Stadt präsentiert werden.

Die Lebensqualität, gerade von jüngeren Einwohnern, würde gestärkt. Nicht zuletzt spielten die Hotspots aber auch für die Touristen eine zentrale Rolle. Sie könnten sich dank der schnellen Internetverbindung leichter in der Stadt orientieren.

Die Linke und ABI wollen nun den erneuten Versuch starten, ein Freifunk-Netzwerk in Gladbeck zu fördern. Wer die Lambertistraße zwischen der Lambertikirche und der Goethestraße betrete, könne schon seit Anfang des Jahres kostenlos und ohne irgendwelchen „Anmeldeschnickschnack“ mit seinem Smartphone oder Tablet im Internet surfen: „Einfach das WLAN einschalten und ab geht es - die Geräte loggen sich sofort ein. Besonders profitieren die Gäste der beiden Cafes auf der Lambertistraße, die in den Genuss des kostenfreien WLAN kommen. Die Linke informiert gern über das System und hofft auf Nachahmer, damit die Innenstadt bald flächendeckend im Netz und damit attraktiver ist.“

Nach dem Vorstoß der Landesregierung wollen die Linke und ABI den Aufbau eines Freifunk-Netzes in Gladbeck nun erneut im Innenstadt-Ausschuss thematisieren.

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