A52-Debatte – Luggenhölscher plädiert für die Ost-Umgehung

Foto: WAZ
Alfred Luggenhölscher lässt nicht locker: Die Heege-Lösung nennt er jetzt Ost-Umgehung. Seine Position ist aber unverändert: keine A52 in Gladbeck!

Gladbeck..  Eine Voraussage aus dem Jahres-Vorausblick 2016 der WAZ ist schon Wirklichkeit: Alfred Luggenhölscher plädiert in einer aktuellen Pressemitteilung für die Heege-Umgehung; er nennt sie jetzt allerdings Ost-Umgehung.

Eine solche Lösung biete zahlreiche Vorteile, so der Gladbecker: Die B224 würde zur normalen Stadtstraße; so erhöhe sich der allgemeine Wohn- und Freizeitwert, auch die Gründstücke gewönnen an Wert.

Der Erhalt des direkten Anschlusses des Gewerbegebiets Brauck zählt laut Luggenhölscher zu den weiteren Vorteilen der Ost-Umgehung, ebenso die Vermeidung eines Überfliegers am Autobahnkreuz in Wittringen.

Luggenhölscher ergänz seine Liste pro Heege-Lösung um weitere Punkte: Erhalt der historischen Hofanlage Schulte-Pelkum, keine Umleitungsverkehre während der Bauphase; kleines Anschluss-Dreieck, kurze Bauphase, geringe Baukosten.

Die jetzige Planung basiere auf einem „Mogel-Umweltgutachten“, meint der Gladbecker. Rat und Verwaltung dürften das Votum der Bürger aus dem Ratsbürgerentscheid nicht missachten und müssten das Projekt einer Ortsumgehung weiterhin mit Nachdruck betreiben: „In fünf Jahren könnte der Verkehrsterror mitten durch unsere Stadt der Vergangenheit angehören.“ Bereits in der Vergangenheit hatte Luggenhölscher vehement für die Umgehung durch die Heege gestritten.

 
 

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