A52-Debatte im Rat: Roland verteidigt seine Sitzungsleitung

Bürgermeister Ulrich Roland verteidigt seine Sitzungsleitung und Wortwahl bei der jüngsten A52-Debatte im Stadtrat (hier ein Foto von der A52-Sitzung am 26. November 2015).
Bürgermeister Ulrich Roland verteidigt seine Sitzungsleitung und Wortwahl bei der jüngsten A52-Debatte im Stadtrat (hier ein Foto von der A52-Sitzung am 26. November 2015).
Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Se
Heftiger Schlagabtausch zur jüngsten A52-Debatte im Rat: Autobahngegner kritisieren den Bürgermeister, der sich umgehend dagegen verteidigt.

Gladbeck.. Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) verteidigt seine Sitzungsleitung bei der A52-Debatte vom vorigen Donnerstag.

Die Stadtspitze hatte unter anderem die Vertreter des Bürgerforums in der laufenden Sitzung als „Angst-Erzeuger“ bezeichnet, was im Rathaus umgehend auf helle Empörung bei den Autobahngegnern stieß.

Auch in Leserbriefen, die die WAZ in der Mittwoch-Ausgabe dokumentiert und die seit Dienstagnachmittag bereits in kompletter Länge online im WAZ-Nachrichtenportal zu lesen sind, kritisieren die A52-Gegner heftig die Sitzungsleitung des Bürgermeisters, der am Dienstag in einem aktuellen Schreiben an Ramona Schaaf (Bürgerforum) bei seiner Position blieb:

„Soweit Sie den von mir verwendeten Begriff ,Angsterzeuger’ kritisieren, bleibe ich dabei: Menschen, die derart vorgehen; Menschen, die andere mit ,Tätern’ und ,Mördern’ vergleichen, wollen verunsichern und sind deshalb Angsterzeuger.“ Ramona Schaaf dagegen wertet diese Wortwahl Rolands als eine „Diffamierung“ der Autobahngegner.

Roland führt weiter aus: Mitglieder des Bürgerforums hätten auch in der jüngsten Ratssitzung Ratsmitglieder mehrfach mit dem Zwischenruf „Lügner“ verunglimpft. Ein respektvollerer Umgang sei sicherlich sinnvoll – dazu müssten aber die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Bürgerforums bereit sein. Als Bürgermeister, so Roland weiter, habe er die Aufgabe, eine ordnungsgemäße Leitung der Ratssitzung zu gewährleisten und Störungen zu unterbinden. „Dieser Aufgabe bin ich nachgekommen.“

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