A 52: RVR weist Antrag der Linken zurück

Bei einer Sondersitzung des Struktur- und Verbandsausschusses des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) wurde der Antrag der Fraktion Die Linke, die Durchstreckung der A 52 komplett aus dem BVWP herauszunehmen und stattdessen den sechsspurigen Ausbau der A 40 auch zwischen Essen-Frohnhausen und Essen-Ost als vordringlich einzustufen, nur von der Piraten-Fraktion unterstützt und mehrheitlich abgelehnt, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.

Wolfgang Freye, Vorsitzender der Linke-Fraktion im RVR: „Mit der Zustimmung zu allen vorgeschlagenen Straßenbaumaßnahmen, insbesondere zu den längst überholten Planungen zur A 52, hat sich der RVR wie ein verkehrspolitischer Dinosaurier positioniert. Uns ist völlig unverständlich, dass selbst die Grünen unsere Vorschläge zur A 52 und zur A 40 abgelehnt haben. In den Städten Bottrop und Essen gehören sie wie Die Linke zu den Gegnern des Ausbaus der A 52.“

Der Antrag der Linke, der RVR solle sich für die Einstufung des Ausbaus der gesamten Strecke des Regionalexpresses Ruhr (RRX) von Dortmund bis Köln in den vordringlichen Bedarf aussprechen, wurde einstimmig zugestimmt, heißt es. Das Bundesverkehrsministerium will den RRX-Abschnitt von Duisburg bis Düsseldorf in die Kategorie „weiterer Bedarf“ herabstufen. Der Gladbecker Olaf Jung, Mitglied im Strukturausschuss: „Damit hätte der Ausbau einer eigenen Schienenstrecke bis 2030 keine Chance mehr.“

 
 

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