A 52: Nur mit Tunnel bis zur Erlenstraße

Aus der Luft betrachtet: Das Autobahnkreuz BAB 2 und B 224 in Gladbeck
Aus der Luft betrachtet: Das Autobahnkreuz BAB 2 und B 224 in Gladbeck
Foto: Hans Blossey

Mit einer guten Nachricht kam Bürgermeister Ulrich Roland von der Emscher-Lippe-Konferenz zurück, die jetzt tagte

Unter Vorsitz von Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek haben sich deren Mitglieder auf Initiative des Gladbecker Landtagsabgeordneten Michael Hübner hinter die Positionen der Stadt Gladbeck und ihre Forderungen zum geplanten Ausbau der B 224 zur A 52 gestellt.

Auf der Basis der von den Bürgermeistern und Oberbürgermeistern der Emscher-Lippe-Region getragenen Resolution setzt sich auch die Emscher-Lippe-Konferenz nachdrücklich für den Ausbau der B 224 zur A 52 auf Gladbecker Stadtgebiet ein – „aller-dings unter der Voraussetzung, dass hierfür ein Ausbaustandard gewählt werden muss, wie er in anderen Regionen bereits umgesetzt wurde“, so die Stadt. Konkret bedeute dies eine „weitgehende Tunnellage auf Gladbecker Stadtgebiet“. Ausdrücklich würden die Mitglieder der Konferenz den Forderungskatalog des Rates der Stadt unterstützen, in dem eine stadtverträgliche Planung des Autobahnkreuzes A 2/A 52 mit besonderer Rücksichtnahme auf das Naherholungsgebiet Schloss Wittringen gefordert wird.

Gewerbepark Brauck

Außerdem müsse auch nach dem Willen der Konferenz der Gewerbepark Brauck im di-rekten Umfeld auf Gladbecker Stadtgebiet an die künftige A 52 angebunden werden. Der geforderte Tunnel solle vom Autobahnkreuz bis etwa zur Erlenstraße/Erlengrund verlaufen. Es müssten zwei vollwertige Autobahn-Anschlussstellen an die A 52 im Stadtgebiet realisiert und es müsse mit der Stadt Gladbeck ein verträgliches Baulogistikkonzept für die Zeit der Bauphase abgestimmt werden, damit die Bürgerinnen und Bürger und die örtliche Wirtschaft nicht durch die etwa siebenjährige Bauzeit geschädigt werden. Schließlich ist auch ein Konzept zur Erzielung eines quali-tativ hochwertigen und städtebaulich ansprechenden Lärmschutzes außerhalb des Tunnelbereiches zu entwickeln.

 
 

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