A-52-Gegner hoffen auf Hilfe aus Brüssel

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) hat bei der EU-Kommission in Brüssel offiziell Beschwerde gegen den Bundesverkehrswegeplan 2030 eingelegt. Das Vorhaben des BUND wird in Essen, Bottrop und Gladbeck aufmerksam begleitet, wie das städteübergreifende Aktionsbündnis „A52 war gestern – Jetzt: Wege für morgen!“ am Freitag mitteilte.

Das Bündnis begrüße das Vorgehen des Umweltschutzverbands, heißt es in der Mitteilung. Die Kritik an den Beurteilungsmängeln in den Plänen für eine A 52 durch Bottrop und Gladbeck sei wichtiger Bestandteil der BUND-Beschwerde. Das Autobahnstück ist nach Ansicht des Aktionsbündnisses „das faulste Ei im Bundesverkehrswegeplan.“ Dr. Martin Arnold, Sprecher des Bündnisses, hofft auf Auswirkungen auf die A-52-Planung durch die Beschwerde: „Der jetzt befürwortete A-52-Neubau ist überflüssig, schädlich und unwirtschaftlich ist.“ Die Neubaupläne zur A 52 würden schwerste fachliche Mängel enthalten. Ein „Einschreiten“ Brüssels sei wichtig.

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