Gelsenkirchen

Zustand kann sich von Stunde zu Stunde ändern - so steht es um das Eisbärbaby in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Das erste Foto vom kleinen Eisbären und seiner Mama Lara aus der Wurfbox.
Das erste Foto vom kleinen Eisbären und seiner Mama Lara aus der Wurfbox.
Foto: Foto: ZOOM Erlebniswelt
  • In der Zoom-Erlebniswelt ist ein Eisbärbaby zur Welt gekommen
  • Das Geschlecht ist bisher noch unbekannt
  • So steht es um das Tier

Gelsenkirchen. Es ist eine fantastische Nachricht der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, die am Mittwoch bekannt geworden ist. Denn dort hat Eisbärin Lara ein Eisbärbaby zur Welt gebracht.

Auf Anfrage von DER WESTEN ist der Zustand des Eisbärbabys am Donnerstag immer noch gut, wie Sabine Haas von der Zoom Erlebniswelt mitteilt. Das könne zwar von Stunde zu Stunde anders sein, „wir sind aber optimistisch“, sagt Haas.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Schlimmer Unfall in Gelsenkirchen: Mutter (33) mit Kinderwagen übersieht Straßenbahn - so geht es dem Kind (1) jetzt

Das gab's noch nie! Kleiner Eisbär in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen geboren

Schnee-Chaos-Bilanz: 288 Unfälle in den Ruhrgebietsstädten, viele Autofahrer mit Sommerreifen unterwegs

-------------------------------------

Demnach sind normalerweise die ersten fünf Tage eine kritische Phase, in diesem Zeitraum ist die Überlebenswahrscheinlichkeit kleiner als 50 Prozent, „das gilt in der Wildnis genauso wie im Zoo“. Am Donnerstag hat das Junge bereits zehn Tage erreicht. Zwei weitere Jungtiere hatte der Wurf. Leider sind die Geschwister des Jungen gestorben.

Voraussichtlich darf der kleine Eisbär erst in drei bis vier Monaten aus der Wurfbox. Das Geschlecht des Tiers ist noch nicht bekannt, Grund dafür ist, dass man das Jungtier nicht stören will. Eisbärmutter Lara bekommt aktuell auch kein Futter, sondern hat sich eine dicke Fettschicht angefressen.

Beobachtung per Kamera

Pfleger können das Baby nur über einen Bildschirm sehen, weil in der Wurfbox eine Kamera installiert ist. Nur so kann das Tier überwacht werden. Wie Haas erklärt, ist Eisbärzucht in Zoos deshalb so schwierig, weil die Jungen sehr empfindlich auf Störungen reagieren. Eisbären können sehr gut riechen und hören. Wenn sie fremde Gerüche an ihrem Jungen wahrnehmen, verlassen sie ihre Jungtiere.

Mitte Januar werden Pfleger voraussichtlich das Gehege betreten, in drei bis vier Monaten kann dann das Geschlecht bestimmt werden und das Tier wird vom Tierarzt gechippt.

 
 

EURE FAVORITEN