Zum Kaffeeklatsch an den Kiosk am Starenkasten

Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen wird im Kiosk am Starenkasten groß geschrieben.
Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen wird im Kiosk am Starenkasten groß geschrieben.
Foto: WAZ
Drei Sorten Erdbeer-, außerdem Zitronen-, Kirsch- und Marmorkuchen stehen zur Auswahl. Die „Kuchenfeen“ haben nämlich wieder gebacken. Jeden ersten Montag im Monat (Mai bis November) ist ab 15 Uhr jeder zum „Kaffeeklatsch am Kiosk“ an der Arnoldstraße 8 eingeladen.

Gelsenkirchen. Die Geräusche, die einem aus den Pavillons entgegenschallen: vor allem laut-herzliches Lachen. „Ein vergnügtes Miteinander ist auch das Hauptziel dieser Nachmittage“, erklärt Ulrich Serowy.

Er betreibt den Kiosk am Starenkasten als Treffpunkt für die Feldmark. Angefangen habe der monatliche gemeinsame Kaffeeklatsch im vorherigen Jahr nach dem Vivawest-Marathon. Da sei nämlich Kuchen übrig geblieben. „Dann haben halt einige Damen gesagt, ich solle den bis morgen stehen lassen, sie kämen zum Kaffeeklatsch vorbei.“ Gesagt, getan.

Anwohner backen den Kuchen und bringen ihn zum Treffen mit

Der Kuchen wird von den Anwohnern gebacken und mitgebracht, jeder spendet so viel für sein Stück, wie er möchte. Die Gesamtspenden werden unter den „Kuchenfeen“ aufgeteilt. Ob Ulrich Serowy mit dieser Aktion Profit macht? „Ja. Und nein“, lautet seine Antwort. Finanziell lohne sich die ganze Chose nicht, denn Kaffee und andere Getränke verkaufe er auch so. Aber es würden, und das betont er ausdrücklich, einige Kunden mal wieder anhalten und auf ein Pläuschchen vorbeikommen. „Das Gefühl des Miteinanders wird verstärkt“, freut er sich. „Insofern würde ich schon sagen, dass wir von der Aktion profitieren.“

Was so beim Kaffeeklatsch bequatscht wird? „Eigentlich alles. Aber vor allem natürlich Themen aus dem Bezirk. So bleibt man immer auf dem aktuellsten Stand“, lacht Serowy. Außerdem würde zu jeder Kaffeerunde ein Gast eingeladen – der Oberbürgermeister war auch schon einmal da.

An diesem Montag sind zwei Polizisten aus der Feldmark dabei. Sie wurden als Gesprächspartner gewünscht: „Es passiert immer mehr im Bezirk – Einbrüche, Diebstähle und so weiter. Natürlich haben die Leute da Angst. Sie wollen sich mit Experten austauschen. Ich hoffe, dass sie dadurch etwas beruhigt werden“, wünscht Serowy sich. Einen eigenen Wunsch für dieses Jahr hat er aber auch: Gerald Asamoah. Als Gast. „Der ist so lustig und herzlich. Er würde perfekt hierher passen.“

 
 

EURE FAVORITEN