Woche der Weiterbildung für Migranten

Anne Bolsmann
Das Projekt EMILIA lädt vom 21. bis 27. Mai zur Weiterbildungswoche für Migranten ein. Viele Bildungsträger in Gelsenkirchen informieren über ihre Angebote.

Gelsenkirchen. Das Projekt EMILIA lädt ein zur Woche der Weiterbildung für Migranten in Gelsenkirchen: In der letzten Maiwoche, vom 21. bis 27.5., öffnen viele Bildungsträger in Gelsenkirchen ihre Türen und präsentieren Migrantinnen und Migranten ihre Angebote.

Die Themen sind dabei vielfältig: Es geht um Schulabschlüsse und Sprachkurse ebenso wie um kaufmännisches und technisches Wissen oder Näh- und Computer-Kurse. Im Rahmen der bundesweiten Woche der Weiterbildung für Migrantinnen und Migranten bieten die Bildungsträger den Teilnehmern Informationen und Einblicke, wie sie vorhandenes Wissen auffrischen und neue Fähigkeiten erlernen können.

In Bildung investieren

„Bildung ist ein ganz wichtiger Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe“, so Dr. Doris Beer, die als Mitarbeiterin von EMILIA die Initiative in Gelsenkirchen koordiniert. „Wer in Bildung investiert, gewinnt nicht nur berufliche Perspektiven, es geht auch darum, sich heimischer zu fühlen.“ Mit direkten Kontakten zu den Bildungseinrichtungen sei es oftmals leichter, einen ersten Schritt in Richtung Weiterbildung zu tun.

Insgesamt elf Bildungseinrichtungen stellen dabei ihre Angebote vor, darunter die Volkshochschule Gelsenkirchen, das Fachseminar für Altenpflege, die Abendrealschule Gelsenkirchen und das Berufsfortbildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).

Organisiert wird die Woche vom Projekt EMILIA, einem Beratungs- und Qualifizierungsprojekt für Migrantinnen beim Gender-Referat des Evangelischen Kirchenkreises, gemeinsam mit dem Facharbeitskreis zur beruflichen Integration von Migrantinnen (FAM) und der Stadtverwaltung. Die Schirmherrschaft hat das Gelsenkirchener Forum, ein Zusammenschluss der Bildungsträger in der Stadt.

Bundesweit findet die Aktion bereits seit 2007 statt. Wer die Angebote in Anspruch nehmen möchte, sollte sich möglichst rasch bei Dr. Doris Beer melden.