Wo die Kamera kritisch auf Brennpunkte der Welt blickt

Foto: © Nina Berman 2003

Beispiele kritischer Fotografien, geschossen an den Brennpunkte dieser Erde, zeigt ab 30. Januar die große Ausstellung „Critical Camera“ im Wissenschaftspark an der Munscheidstraße 42.

Auf Einladung des Gelsenkirchener „bild.sprachen“-Projektes zeigen hier fünf internationale Fotografen ihre kritische Sicht auf die Welt. Zu sehen sein werden hochkarätige Fotografien von Lela Ahmadzai, Deutschland/Afghanistan, Nina Berman, USA, Enrico Fabian, Deutschland/Indien, Robert Knoth, Niederlande, und Katharina Mouratidi, Deutschland.

Die Ausstellung „The Critical Camera“ stellt die fünf international engagierten Fotografen vor, die allesamt Mitglieder der Gesellschaft für Humanistische Fotografie sind. Gemeinsam ist ihnen ihr kritischer Blick auf gesellschaftliche Missstände und Konfliktsituationen weltweit sowie auf die Auswirkungen, die diese auf Einzelpersonen und Gruppen haben. Für ihre Bildstrecken wählen sie jeweils unterschiedliche ästhetische Ansätze: Reportage oder Porträt, Kombination von Bild und Text, Schwarz-Weiß oder Farbe. Alle Arbeiten beziehen deutlich Position. Jenseits von aller Tagesaktualität verhelfen diese Fotografien den Menschen, die von Krieg und den Folgen der Globalisierung betroffen sind, zur Sichtbarkeit und zeigen einmal mehr die große Wichtigkeit engagierter Autorenfotografie in der heutigen Zeit.

Veranstaltet wird die Ausstellung von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie in Kooperation mit bild.sprachen. Gefördert wird sie von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen und dem Förderverein Pixelprojekt Ruhrgebiet. Zu sehen bis 29. März.