Gelsenkirchen

VRR testet neuen Tarif: Bald zahlst du nur genau so viel, wie du auch gefahren bist

Bald nur noch so viel zahlen, wie du an Kilometern gefahren bist?
Bald nur noch so viel zahlen, wie du an Kilometern gefahren bist?
Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Dir sind die Bahn-Tickets im Ruhrgebiet einfach zu teuer? Dann könntest du von dieser Idee profitieren: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr testet nächstes Jahr einen neuen Tarif.

Damit sollst du wirklich nur so viel bezahlen, wie du an Kilometern mit Bus und Bahn gefahren bist. Das berichtet die NRZ exklusiv. Funktionieren soll das mit einer Smartphone-App, die per GPS-Ortung deine gefahrene Strecke ermittelt.

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„nextTicket“ wird das Ganze heißen. Als Vorbild dienen hier unter anderem die Niederlande, die bereits seit 2012 die „OV-chipkaart“ einsetzt. Mit ihr checkt man beim Betreten und Verlassen von Bus und Bahn ein oder aus.

Sorgen bereitet dieses Konzept noch Datenschützern, die ein Tracking der Fahrgast-Bewegungen befürchtet. Diese Bedenken versucht der VRR zu zerstreuen: „Die Kundendaten und die Bewegungsdaten werden auf separaten Servern gespeichert“, sagt Sprecher Dino Niemann der NRZ.

Über die Preise will der VRR noch nichts bekannt geben. Der Starttermin steht aber schon: Ab Februar 2018 bekommen 3000 Menschen die Chance, den neuen Tarif zu testen. Außerdem wird es eine Preisbremse geben, falls die Strecke unerwartet lang wird oder man vergisst, auszuchecken.

Den ganzen Artikel der NRZ liest du hier.

(dso)

 
 

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