Gelsenkirchen

Vivawest plant, ein Stück Gelsenkirchener Geschichte abzureißen - jetzt regt sich weiterer Widerstand in Form einer Petition

Mit einer Petition soll das Waagehaus Horst in Gelsenkirchen gerettet werden.
Mit einer Petition soll das Waagehaus Horst in Gelsenkirchen gerettet werden.
Foto: Thomas Schmidtke
  • Die Wohnungsgesellschaft Vivawest plant, das Waagehaus Horst in Gelsenkirchen abzureißen
  • Dagegen gibt es nun Widerstand in Form einer Petition

Gelsenkirchen. Das Waagehaus Horst ist ein Teil Gelsenkirchener Geschichte. Als auf der ehemaligen Trabrennbahn noch Rennen ausgetragen wurden, wog man dort die Jockeys, damit allen Reiter ein fairer Wettbewerb ermöglicht werden konnte.

Das Waagehaus befindet sich im Eigentum des Wohnungsanbieters Vivawest. Dort hatte man in der Vergangenheit mitgeteilt, auf dem Gelände eine Kita errichten zu wollen.

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Gegen den Abriss des Gebäudes regt sich Widerstand. Unlängst ist eine Petition erstellt worden, die sich gegen den Abriss des Hauses richtet.

Dort argumentieren die Urheber der Petition, dass sich der Protest nicht gegen Kitas richtet, sondern man sich einen „respektvollen Umgang mit baulichem Erbe“ und Erinnerungskultur wünscht.

Auch Alternativvorschläge werden dort gegeben:

  • Durch eine Kombination von Waagehaus und angebautem Neubau könnte Grundstücksausnutzung erheblich vergrößert und damit das Grundstück in seinem Wert gesteigert werden.
  • Das Waagehaus könnte sehr elegant und kulturvoll erhalten und als Entré für die Kita genutzt werden.
  • Das Kostenpaket für Abriss, Entsorgung und Wiederaufbereitung des Baugrundes könnte entfallen und die Mittel stattdessen für die Sanierung des Waagehauses konstruktiv eingesetzt werden.

Am Montagabend hatten bereits 541 Menschen die Petition unterschrieben, als Ziel wurde eine Marke von 1.000 Unterzeichnern angegeben.

 
 

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