Verpuffung verletzt Mitarbeiter im Idunahaus schwer

Ein Feuerwehreinsatz war im Idunahaus notwendig.
Ein Feuerwehreinsatz war im Idunahaus notwendig.
Foto: WAZ FotoPool
Einen Brand auf dem Idunahochhaus in der Gelsenkirchener Altstadt meldeten um 8.30 Uhr Passanten der Feuerwehr. Dort war es zu einer Verpuffung in einem Notstromaggregat gekommen. Ein Hausmeister wurde dabei schwer verletzt.

Gelsenkirchen. Auf dem Dach des Iduna-Hochhauses in der Ebertstraße in der Altstadt ist es am Mittwochmorgen um 8.30 Uhr zu einem schweren Unfall gekommen. Bei der Wartung eines Notstromaggregates kam es im Innern zu einer Verpuffung, woraufhin das Aggregat in alle Teile zerrissen wurde. Der Hausmeister, der das Gerät prüfte, wurde hierbei so schwer im Gesicht verletzt, dass er nach Eintreffen der Feuerwehr direkt in eine Essener Spezialklinik gebracht wurde, wo er operiert wurde.

Ermittlungen der Polizei laufen noch

Zwei Servicetechniker, die ebenfalls auf dem Dach waren, blieben unverletzt. Genaueres über den Zustand des Hausmeisters sowie über den entstandenen Sachschaden konnte die Polizei noch nicht sagen, die Ermittlungen liefen noch.

Ursache für die Verpuffung war laut Ansgar Stening von der Feuerwehr ein mechanischer Schaden im Aggregat. „Gase, die eine Verpuffung hervorrufen können, konnten wir im Nachhinein vor Ort nicht mehr feststellen, so dass weitere Explosionen ausgeschlossen werden konnte“, sagt Stening. (meme)