Verein Modell-Eisenbahn-Freunde-Gelsenkirchen feiert 25-jähriges Bestehen

Tag der offenen Tür bei den Modelleisenbahnfreunden im Keller der Sternschule an der Franz-Bielefeld-Straße  Foto: Franz Meinert / WAZ FotoPool
Tag der offenen Tür bei den Modelleisenbahnfreunden im Keller der Sternschule an der Franz-Bielefeld-Straße Foto: Franz Meinert / WAZ FotoPool
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Gelsenkirchen. 175 Jahre Deutsche Eisenbahn, 75 Jahre Modell-Baugröße H0 und auch noch 25 Jahre „Modell-Eisenbahn-Freunde-Gelsenkirchen e.V.“: Anlässlich so vieler Jubiläen lud der Verein zum Tag der offenen Tür in die Sternschule ein.

175 Jahre Deutsche Eisenbahn, 75 Jahre Modell-Baugröße H0 und auch noch 25 Jahre „Modell-Eisenbahn-Freunde-Gelsenkirchen e.V.“ - das sind gleich dre Gründe zum feiern. Deshalb lud der Verein jetzt zum Tag der offenen Tür in seine Räumlichkeiten in der Sternschule ein. „Wir haben das alles einfach mal aufgegriffen“, erzählt der stellvertretende Vorsitzende Christian Gerlemann in den Clubräumen im Untergeschoss des Schulgebäudes Franz-Bielefeld-Straße 50. Und so steht man dann zum Beispiel vor einer Vitrine, in der anhand verschiedener Modelle die lange Geschichte der Deutschen Eisenbahn aufgezeigt wird. Darunter befinden sich auch speziell bedruckte Sammlermodelle.

Eisenbahn-Freunde GESo eine große Modellanlage ist natürlich niemals fertig. Stets wird weiter getüftelt und getestet. Aber was bereits alles zu sehen ist, ist sehr beeindruckend. In einem Raum hat man sich sehr am Gelsenkirchener Stadtbild der 60er und 70er Jahre orientiert. Zu sehen sind der Gelsenkirchener Hauptbahnhof oder die Zeche Dahlbusch. Und bei diesen Nachbauten sind die 14 Modellfreunde Perfektionisten: „Wir haben versucht, von der Zeche die Original-Unterlagen zu bekommen, damit wir das maßstabsgetreu umsetzen können.“ Dieser Perfektionismus kostet viel Zeit.

An zwei Tagen in der Woche gehen die Eisenbahn-Freunde für jeweils vier Stunden ihrer Leidenschaft nach. Dafür konnten sich die Besucher am Tag der offenen Tür an vielen liebevollen Feinheiten erfreuen. So zum Beispiel an einem bis ins kleinste Details ausgestalteten Schrottplatz am Stadthafen.

Eher schlecht sieht es aus mit dem Modellbauer-Nachwuchs. „Seit Jahren ist niemand mehr eingetreten“, berichtet Detlef Mallon resigniert. Und auch mit einem Tag der offenen Tür für die vierten Klasse der Grundschule hat es in diesem Jahr nicht geklappt. Dabei sieht Christian Gerlemann die Anlage des Vereins als gute Ergänzung für den Sachkunde-Unterricht. „ Hier kann man sehr gut ein Stück Gelsenkirchener Geschichte vermitteln und Zusammenhänge anschaulich darstellen wie etwa den Kohle-Transport. Viele Kinder kennen heute die Stadt der 1000 Feuer doch gar nicht mehr richtig.“

 
 

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