Tödlicher Streit in Gelsenkirchener Flüchtlingsheim

Auch ein Hubschrauber ist an der Suche nach dem vermeintlichen Täter beteiligt. Er flüchtete nach dem Angriff.
Auch ein Hubschrauber ist an der Suche nach dem vermeintlichen Täter beteiligt. Er flüchtete nach dem Angriff.
Foto: Michael Hermes
Zwei Bewohner gerieten in der Unterkunft aneinander, im Laufe der Auseinandersetzung zog einer ein Messer und stach zu. Der Täter ist auf der Flucht.

Gelsenkirchen. Nach einem Streit in einem Gelsenkirchener Flüchtlingsheim ist am Montagnachmittag ein Mann (19)gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am frühen Montagabend mitteilen, hatte der Asylbewerber gegen 14.30 Uhr eine Auseinandersetzung mit einem gleichaltrigen Bewohner der Unterkunft an der Katernberger Straße.

Während des Streits stach der Kontrahent mit einem Messer auf sein Opfer ein und flüchtete vom Tatort. Die Polizei fahndet derzeit nach dem mutmaßlichen Täter, an der groß angelegten Suche waren zeitweise Spürhunde und auch ein Polizeihubschrauber beteiligt. Auch am Dienstagmorgen war der Täter noch verschwunden.

Zeugen hatten den Schwerverletzten auf dem Gehweg vor der einer Asylbewerberunterkunft im Ortsteil Feldmark gefunden und daraufhin Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die Stichverletzungen waren jedoch so schwer, dass der 19-Jährige im Krankenhaus starb. Die Gelsenkirchener Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, die den Fall nun untersucht, warum es zu dem Streit kam. (we)

 
 

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