Gelsenkirchen

Terrier wird unter Zeugen in Gelsenkirchen angefahren und der Fahrer flüchtet - warum die Polizei trotzdem nicht ermitteln kann

Ein schwarzer Terrier wurde heute in Gelsenkirchen auf der Sperberstraße von einem SUV-angefahren. Der Fahrer fuhr einfach weiter.
Ein schwarzer Terrier wurde heute in Gelsenkirchen auf der Sperberstraße von einem SUV-angefahren. Der Fahrer fuhr einfach weiter.
Foto: imago/ Anka Agency (Symbolbild)
  • Hund in Gelsenkirchen angefahren: Terrier blieb jaulend liegen
  • Fahrer fuhr davon ohne zu reagieren
  • Die Polizei Gelsenkirchen ermittelt nicht

Gelsenkirchen. Am Samstagmittag ist in Gelsenkirchen-Buer ein kleiner Terrier bei einem Autounfall zu Schaden gekommen: Der Hund wurde auf der Sperberstraße von einem schwarzen SUV angefahren. Das Tier konnte laut Zeugenaussagen nicht mehr aufstehen und blieb jaulend auf der Straße liegen.

Der SUV-Fahrer fuhr ohne zu reagieren einfach weiter.

Zeuge meldet Vorfall bei Gelsenkirchener Polizei

Ein Zeuge namens Stefan hat den Vorfall mittags bei der Gelsenkirchener Polizei gemeldet: Dies bestätigte Sprecher Karl-Heinz Jerzynka auf Nachfrage gegenüber DER WESTEN.

„Der schwarze SUV hat den Terrier angefahren, wir haben jedoch keine Anzeige von den Hundehaltern bekommen.“ Auch fehle der Polizei ein Hinweis auf das Kennzeichen des Fahrzeugs.

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Ermittlungsverfahren: „Erst wenn Hundehalter sich melden“

In diesem Fall würde aber momentan nicht ermittelt, so die Polizei Gelsenkirchen. „Solange die Hundehalter sich nicht melden und den Vorfall bei uns zur Anzeige bringen, ermittelt die Polizei nicht“, so Jerzynka.

Dies sei vergleichbar mit zwei Fahrradfahrern, die zusammenstoßen und „dann aber Schwamm drüber sagen“, sagt Jerzynka. Dann würde die Polizei auch keine Ermittlungen anstrengen. (mj)

 
 

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