Tanz ohne Grenzen im Musiktheater im Revier

Im Musiktheater in Gelsenkirchen findet am 8. Juli wieder eine Jam-Session, wie hier im Jahre 2012, statt.
Im Musiktheater in Gelsenkirchen findet am 8. Juli wieder eine Jam-Session, wie hier im Jahre 2012, statt.
Foto: WAZ FotoPool
Im Musiktheater im Revier heißt es in Kürze wieder Jam-Session. Unter dem Titel "No Limits" treten am 8. Juli Jazz und Ballett in den Dialog.

Gelsenkirchen. Dieses Ballett kennt keine Grenzen. „No Limits“ heißt die nunmehr achte Jam Session, zu der das Ballett im Revier am Freitag, 8. Juli, um 19.30 Uhr ins Foyer des Musiktheaters im Revier am Kennedyplatz einlädt. An diesem Abend treten Tanz und Jazz in den Dialog.

New Yorker Trio Vax

Diesmal kehren die Gäste der ersten Jam-Session, die Ballettchefin Bridget Breiner ins Leben gerufen hatte, zurück ans Musiktheater. Der amerikanische Saxofonist Patrick Breiner, Bruder der Gelsenkirchener Ballettdirektorin, kommt mit seinem New Yorker Trio Vax ins Opernhaus.

Als dritte Formation wird an diesem ganz besonderen Abend die Band „Heimatlos“ gastieren. Die besteht aus sechs geflüchteten jungen Musikern aus Syrien, die in Neukirchen-Vluyn gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Frederic Göke eine Band gegründet haben.

Aus drei künstlerisch ganz unterschiedlichen Sparten kommend bewegen sich die Ballettcompany und die Musiker aufeinander zu, um mit den Mitteln des Tanzes, der Bewegung und der Klänge miteinander zu kommunizieren. Wie bei einer Session üblich wird dabei jede Menge improvisiert.

Ballettchefin Bridget Breiner entwickelte das Format der Jam Sessions im Jahre 2011 gemeinsam mit ihrem Bruder Patrick und feierte rasche Erfolge mit diesen außergewöhnlichen Produktionen. Mal finden hier Begegnungen mit anderen Genres statt, mal dürfen sich die Tänzerinnen und Tänzer als Choreografen vorstellen, mal geben die Zuschauer mit eigenen Anweisungen die Bewegungsabläufe und Geschichten vor.

Nun also Jazz, wo die Improvisation genau zu Hause ist wie beim Tanz. Vor der Aufführung in Gelsenkirchen gibt es Vorstellungen in der Zeche Pattberg in Moers (6. Juli) und im Kunstmuseum Bochum (7. Juli).

 
 

EURE FAVORITEN