Gelsenkirchen

Suche nach Luchs „Findus“: Jetzt prüft der Zoo den Einsatz von Fallen

Marie Todeskino
Luchs Findus (2) aus der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen wird vermisst.
Luchs Findus (2) aus der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen wird vermisst.
Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
  • Noch immer keine Spur von Luchs „Findus“
  • Der Zoo erwägt nun den Einsatz von Lebend-Fallen
  • „Findus“ könnte draußen lange überleben

Gelsenkirchen. Noch immer keine Spur von Luchs „Findus“. Die Raubkatze war am Sonntag aus der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen entwischt.

Seitdem suchen Zoo und Feuerwehr nach dem Tier. Das Problem: Luchse sind nachtaktiv - „Findus“ ruht wahrscheinlich tagsüber und läuft nachts.

Er könnte inzwischen überall sein. „Es gab Sichtungen in Herne und Essen-Dellwig“, sagt Zoo-Sprecherin Sabine Haas. Doch jedes Mal verschwand „Findus“ wieder.

„Findus“ könnte draußen gut überleben: Er hat behaarte Pfoten und ist so vor Kälte und Schnee geschützt. Rehe und Kaninchen gibt es auch genug.

Wie geht die Suche weiter?

Der Zoo überlegt nun, Lebend-Fallen einzusetzen. Denn der Zoo Dortmund hatte damit gute Erfahrungen gemacht. Hier haute im Jahr 2011 ein Luchs ab. „Rombi“ lebte drei Wochen im Rombergpark. Mit einem Blasrohr wurde er schließlich betäubt und zurückgebracht.

Auch der Schnee könnte helfen - eventuell hat „Findus“ Spuren hinterlassen.

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