Stadt erhält Finanzspritze von fast sechs Millionen

258 Millionen Euro gehen 2015 aus dem Städtebauförderprogramm des Landes an Städte und Gemeinden. Mit dem Geld können 202 Bauvorhaben realisiert werden, darunter 32 neue Projekte. „Gelsenkirchen erhält aus dem Programm 5 732 000 Euro“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordneter Markus Töns. Für die Umgestaltung des Heinrich-König-Platzes und den Umbau der Aula der Gertrud-Bäumer-Realschule in der City erhält Gelsenkirchen 1 922 000 Euro. Für die Revitalisierung der Bochumer Straße fließen 1 527 000 Euro nach Gelsenkirchen. Die Maßnahmen werden aus dem Einzelprogramm Stadtumbau West finanziert.

Für die Umgestaltung des Grilloplatzes, das Stadtteilmanagement Schalke, die Umgestaltung des Schulhofs vom Schalker Gymnasium stehen 1 784 000 Euro Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt für den Ortsteil Schalke zur Verfügung“, kündigte Töns an. Und die Landtagabgeordnete Heike Gebhard (SPD) fügte hinzu: „In Gelsenkirchen – Hassel und Herten – Westerhold/Bertlich wird das Stadtteilmanagement mit 499 000 Euro gefördert.“

Mit dem Städtebauprogramm werden jene Städte und Gemeinden mit Strukturproblemen unterstützt, denen es wegen ihrer schwierigen Haushaltslage nicht möglich wäre, das Geld für Investitionen im Städtebau allein aufzubringen.

Im Programm stehen Maßnahmen für insgesamt 346 Millionen Euro. Daran beteiligt sich NRW mit 143 Millionen Euro, der Bund mit 115 Millionen Euro und die Kommunen mit 88 Millionen Euro.

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