Spiele, Sport und Stuttgart 21

Franziska Gerk
Das Highlight des 16. Pfingstjugendtreffens waren die Spiele ohne Grenzen. Hier muss die Ladung ohne Verluste ins Ziel gebracht werden.
Das Highlight des 16. Pfingstjugendtreffens waren die Spiele ohne Grenzen. Hier muss die Ladung ohne Verluste ins Ziel gebracht werden.
Foto: WAZ FotoPool
Beim 16. Pfingstjugendtreffen auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn wurde ein Mix aus Politik, Kultur und Sport geboten. Die Spiele ohne Grenzen waren das Highlight. Zwischen 10.000 und 12.000 Besucher aus ganz Deutschland waren zu Gast.

Gelsenkirchen. Umweltbewusst und International war der diesjährige Schwerpunkt beim Pfingstjugendtreffen auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen. Alle zwei Jahre treffen sich linke Jugendgruppen und Verbände sowie Bands und Vereine zur selbstorganisierten und finanzierten Zusammenkunft. Gestartet ist das Pfingstjugendtreffen am vergangenen Samstag mit einer Zukunftsdemonstration in Essen und endete am Pfingstsonntag mit einem großen Abschlussfest.

Ausländer willkommen

Vor allem politisches Programm wurde auf den Bühnen geboten. So gab es Veranstaltungen zu den Themen: „Volkswiderstand gegen Stuttgart 21“, „Studierende und Schüler gegen Fracking“ und „Veranstaltung der Fluglärmgegner aus Frankfurt“. Während Besucher aus ganz Deutschland nach Gelsenkirchen kamen, waren auch die ausländischen Mitbürger eingeladen, ihre Kulturen zu präsentieren. Rasseln wurden gebastelt, Foto-Reiseberichte gezeigt und auch ein Trommel-Workshop fand statt. Während im Innenraum der Rennbahn das Zeltcamp, die Bühnen und die Fläche für Spiele ohne Grenzen aufgebaut waren, konnte auf der Innenbahn auf Ponys geritten werden.

Der Sport sollte auch nicht zu kurz kommen. Fußballturnier und Gruppen-Spiele ließen die Team-Mitglieder schwitzen. An den Spielfeldern standen zahlreiche Fans und feuerten ihre Mannschaft an. Stimmungsrufe überschnitten sich, Team-Shirts und Fahnen bekundeten die Treue zu den Spielern. Musikalisch umrahmten kleine Konzerte von 17 Bands das Geschehen. Stände von Cafés, Verbänden und Vereinen boten neben Informationen und Unterhaltung auch Essen an. Speziell für Mädchen gab es einen Treffpunkt, an dem unter anderem Boxen nur für Mädchen und ein Zumba-Workshop stattfanden.

Mix kommt gut an

„Insgesamt besuchten zehn- bis zwölftausend Teilnehmer das Treffen. Es war total schön. An dem Konzept mit dem Mix aus Politik, Spiel und Kultur werden wir auch in den nächsten Jahren festhalten“, sagt Sagitta Wester vom Koordinationsausschuss.