Gelsenkirchen

Schlimmer Verkehrsunfall in Gelsenkirchen mit Schwerstverletzten: Schaulustige behindern Rettungskräfte – einer wird festgenommen!

Schaulustige behinderten die Rettungsarbeiten. (Symbolbild)
Schaulustige behinderten die Rettungsarbeiten. (Symbolbild)
Foto: Andreas Bartel / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Schlimmer Unfall in Gelsenkirchen-Schalke!

In der Nacht von Samstag zu Sonntag fuhr ein 20-Jähriger aus Herten auf der Kurt-Schumacher-Straße Richtung Buer. Kurz hinter der Freiligrathstraße verlor er die Kontrolle über seinen BMW und geriet auf das Gleisbett der Straßenbahn. Dort prallte er mit dem Heck des Wagens gegen einen Stahlmast.

Der 20-Jährige und sein 17-jähriger Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall schwer. An dem Fahrzeug entstand ein erheblicher Sachschaden.

-----------------------

Mehr Themen:

Wetter in Essen, Duisburg, Bochum und Co.: Nächstes Schnee-Tief über Deutschland – so ungemütlich wird’s im Ruhrgebiet

BVB-Boss Watzke verrät pikante Interna! „Grüppchenbildung war lange unser Problem“ – So lief das ab

„Wenn es hier so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“ – Satz eines Richters zu libyschem Intensivtäter hat Folgen

-----------------------

Schaulustige behindern Rettungskräfte

Andere Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe. Wenig später trafen Rettungswagen ein. Die beiden Schwerstverletzten wurden noch am Unfallort notärztlich versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht, wo sie stationär verblieben. Der 20-Jährige wurde in der Nacht notoperiert.

Unmittelbar nach dem Unfall versammelte sich rund um den Wagen eine Anzahl von Schaulustigen, die die Arbeit der Rettungskräfte behinderten. Trotz einer Absperrung des Unfallorts störten vier Männer die Sanitäter derart massiv, dass gegen sie Platzverweise ausgesprochen wurden.

Schaulustiger festgenommen

Ein 20-Jähriger wollte dem Platzverweis nicht folgen. Die Polizei nahm ihn umgehend in Gewahrsam und brachte ihn auf die Polizeiwache Süd. Diese konnte er nach Feststellung seiner Personalien und Aufnahme einer Strafanzeige wieder verlassen.

Die Kurt-Schumacher-Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt worden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

(dhe)