Gelsenkirchen

Deshalb waren am Groß-Einsatz an der A52 so viele Polizisten beteiligt

Gelsenkirchen.  Der große Polizeieinsatz an der A52 bei Gelsenkirchen-Hassel sorgte am Mittwochabend für viel Aufregung: Ein Mann wurde auf der Flucht angeschossen, nach Informationen von DER WESTEN waren etwa 20 bis 30 Beamte im Einsatz.

Zuvor war der Angeschossene aufgefallen, als er mit dem Fahrrad auf Höhe Altendorfer Straße über die A52 fuhr. Zeugen riefen um 16.55 Uhr die Polizei.

Erst nur eine Streifenwagenbesatzung zur A52 geschickt

Die rückte auch an, zunächst mit nur einem Streifenwagen. Als die beiden Beamten den Mann jedoch anhalten wollten, rannte der über das nahegelegene Feld weg.

Die Polizisten verfolgten ihn - dabei fiel gegen 17.30 Uhr ein Schuss. Warum, ist laut Polizeisprecher Michael Pillipp auch am Donnerstagmorgen noch unklar. „Die Ermittlungen laufen noch.“ Später am Donnerstag werde es weitere Informationen der Staatsanwaltschaft geben.

Erst danach sei ein Stab aufgebaut worden, der die Streifenwagenbesatzung unterstützte, so Pillipp. „Es ist in solchen Lagen ganz normal, dass nach einer Schussabgabe viele Polizisten im Einsatz sind.“ Zur genauen Einsatzgröße macht er keine Angaben.

Angeschossener kam verletzt ins Krankenhaus

Der Flüchtige wurde von dem Schuss so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Die A52 war während des Einsatzes von etwa 17 Uhr bis Mitternacht gesperrt.

(lin)

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