Gelsenkirchen

Ruhrpott-Nostalgie: Hier sieht Gelsenkirchen aus wie vor 100 Jahren

Die Schüngelbergsiedlung vor 100 Jahren

Die Schüngelbergsiedlung in Gelsenkirchen ist denkmalgeschützt und hat sich seit 100 Jahren kaum verändert.

Die Schüngelbergsiedlung in Gelsenkirchen ist denkmalgeschützt und hat sich seit 100 Jahren kaum verändert.

Beschreibung anzeigen

Gelsenkirchen. Wenn du aus Gelsenkirchen kommst, hast du bestimmt schon von der Schüngelbergsiedlung gehört. Diese alte Zechensiedlung wurde vor über 100 Jahren gebaut.

In der Nähe der Zeche Hugo, die im Jahr 2000 stillgelegt wurde, entstand die Gartenstadt Schüngelbergsiedlung im Jahr 1897.

------------------------------------

Auf Kohle geboren ist der Titel unseres Specials zum Ende der Steinkohle-Ära im Ruhrgebiet. Bis zur Schließung der letzten Zeche Ende Dezember berichten wir wöchentlich über alles rund um den Abschied der Bergleute aus dem Revier. Echte Typen, ganz viel Tradition und noch mehr Herz – hier findest du alle Glückauf-Themen in der Übersicht.

-------------------------------------

Schüngelbergsiedlung: Für Kumpel der Zeche Hugo

Bis der Bau der Siedlung abgeschlossen war, vergingen zahlreiche Jahre – erst 1919 war die Schüngelbergsiedlung vollendet. Dort lebten dann vor allem die Arbeiter der Zeche Hugo und ihre Familien.

Schüngelbergsiedlung steht unter Denkmalschutz

1989 wurde die Zechensiedlung denkmalgerecht saniert, sie steht seitdem unter Denkmalschutz.

Die Schüngelbergsiedlung ist heute, wie auch etwa die Margarethenhöhe in Essen, ein Teil der Route Industriekultur im Ruhrgebiet.

>>>Hier kannst du sehen, wie die Margarethenhöhe in Essen vor 100 Jahren aussah

Anfang der 90er Jahre wurde die Siedlung erweitert, 200 neue Wohnungen sind damals entstanden. Dieses Projekt war eigentlich schon um 1920 angedacht. Aber es wurde erst 70 Jahre später umgesetzt.

------------------------------------

• Weitere Nostalgie-Themen

Bergmann-Original aus Oberhausen hat zum Steinkohle-Ausstieg noch einen wichtigen Wunsch

Steiger, Bumser, Weiberarsch: Kannst du die Sprache der Bergmänner?

Warum vom Steinkohle-Bergbau im Revier mehr als nur ein Mythos bleibt

-------------------------------------

Fun Fact zur Zeche Hugo:

Um den Erhalt des Schrankenwärterhäuschens hatte Alfred Konter gekämpft. Er arbeitete in dem Häuschen und weigerte sich es zu verlassen, als es abgerissen werden sollte. Heutzutage verwaltet der Ruhrverband das Häuschen.

Zechen-Quiz: Erkennst du die schönsten Fördergerüste im Revier?

+++Auf Kohle geboren – alle Glückauf-Themen im Überblick+++

Die Trasse der Hugo-Bahn wurde zu einem Radweg umfunktioniert und führt an diesem bekannten Wärterhäuschen vorbei. (fb)

 
 

EURE FAVORITEN