Gelsenkirchen

Schniiief! Hier verlässt Luchs Findus Gelsenkirchen Richtung Hamburg - und dann geht's ran ans Weibchen

In dieser Box hat Findus Gelsenkirchen verlassen. Relativ problemlos.
In dieser Box hat Findus Gelsenkirchen verlassen. Relativ problemlos.
Foto: Zoom Erlebniswelt
  • Luchs Findus verlässt Gelsenkirchen Richtung Hamburg
  • Für den Transport musste er in einer Box untergebracht werden
  • Wie der Austausch ablief, war erstaunlich

Gelsenkirchen. Ausbrecher-Luchs Findus hat Gelsenkirchen endgültig verlassen. Und zwar in Richtung Hamburg, wo seine neue Heimat nun der „Wildpark Schwarze Berge“ wird.

Für den Transport Richtung Hamburg musste Findus in einer Transportbox untergebracht werden.

Erstaunlich an der ganzen Geschichte: „Es ging relativ problemlos“, sagt Sabine Haas von der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Er sei relativ schnell in die Transportbox gelaufen.

Normalerweise macht man über Wochen mit den Luchsen vorher ein sogenanntes „Kistentraining“. Das bedeutet, man stellt die Transportkiste in in den Stall und legt Futter hinein, sodass die Tiere sich daran gewöhnen können.

Luchs Lenny fiel der Austausch schwerer

Sein Tauschpartner Luchs Lenny aus Hamburg hat sich mit dem Transport schwerer getan, sagt Haas. Er lebt aktuell noch auf der Quarantäne-Station der Zoom Erlebniswelt.

Dort werden erst Proben genommen, weil das Tier aus einer etwas wilderen Umgebung stammt. Je nach dem, wie die Proben ausfallen, darf Lenny dann langsam den Stall kennen lernen und anschließend die Außenanlage begutachten. Und dann darf er zu seiner neuen Frau Clara.

Kommt Findus direkt zu seinem neuen Weibchen?

„Bei Findus geht es wohl relativ zügig. Ich könnte mir vorstellen, dass er direkt zum Weibchen kommt“, sagt Sabine Haas.

Hoffentlich versteht er sich mit seiner neuen Frau dann besser. Nicht, dass er auch aus dem Hamburger Wildpark verschwindet.

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