Schauspielerin feiert Weihnachten auch Geburtstag

Alma Gildenast feiert am Heiligen Abend auch Geburtstag.
Alma Gildenast feiert am Heiligen Abend auch Geburtstag.
Foto: FUNKE Foto Services
Die Gelsenkirchener Künstlerin Alma Gildenast erblickte vor 24 Jahren am Heiligen Abend das Licht der Welt. Ein echtes Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern.

Gelsenkirchen.. Als allüberall in Kirchen und unter Tannenbäumen die Christenheit feierlich „Stille Nacht, Heilige Nacht“ anstimmte, da tat Alma Gildenast in einem Gießener Krankenhaus lautstark ihren ersten Schrei. Und wurde damit zu einem echten Christkindchen. Denn Alma Gildenast erblickte am Heiligen Abend vor 24 Jahren das Licht der Welt. Und weiß: „Ich war für meine Eltern das schönste Weihnachtsgeschenk.“

Und so feiert die junge Gelsenkirchenerin auch heute die Feste, wie sie fallen: zuerst den Geburtstag und dann den Heiligabend. Dass die erstgeborene Tochter für sie ein wahres Geschenk des Himmels war, das haben Sabine und Rolf Gildenast ihrer Tochter immer wieder erzählt und es sie besonders an Weihnachten spüren lassen. So hat Alma Gildenast nie darunter gelitten, dass Geburtstag und Weihnachten bei ihr stets auf einen Tag fielen. Im Gegenteil, lacht die Schauspielerin mit festen Engagement am Wanne-Eickeler Theater „Mondpalast“: „Meine Mutter hatte immer Angst, ich könnte zu kurz kommen, darum bekam ich meist besonders viele Geschenke.“

Zwei Wunschzettel

Oft haben die Eltern früher davon erzählt, wie es war, ausgerechnet am Heiligen Abend Mutter und Vater zu werden: „Die Ärzte im Krankenhaus hatten damals nicht ganz so viel Lust auf eine Geburt. Die hat dann auch gleich 25 Stunden gedauert.“

Als Kind schrieb Alma Gildenast später natürlich einen Wunschzettel für den Weihnachtsmann. Eine zweite Liste mit den Geburtstagswünschen ging dann an die Eltern. Darunter einige ungewöhnliche. Einmal wünschte sie sich ein Essen bei McDonalds zum Fest, sie bekam es. Ein anderes Mal sollte es eine Dose Ravioli als Festmahl werden, auch die gab’s. Für die junge Künstlerin unvergessene Erinnerungen. So fand es die Tochter des bekannten Gelsenkirchener Tänzers Rolf Gildenast, der vor zwei Jahren tödlich verunglückte, schon als Kind toll, gleich zwei Feste auf einen Schlag feiern zu können.

Treffen mit allen Freunden und Verwandten

Und heute? „Da liegt mein Fokus eher auf der Weihnachtsfeier.“ Aber der Geburtstag ist in jedem Jahr die Garantie dafür, dass sie an diesem Tag alle Freunde und Verwandte treffen kann. „Ja, für einige ist es schon kompliziert mit den Geschenken, sie machen sich viele Gedanken.“ Die Feier beginnt heute schon am Vormittag mit einem großen Brunch: „Dass wir alles zusammen feiern, das ist für mich auf jeden Fall das allerschönste Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk.“

Am 26. Dezember ist es dann für die junge Künstlerin und Leiterin des Theaters Gildenast auch schon wieder vorbei mit Feiern. Denn dann geht’s für die Mimin wieder hinauf auf die Bühne des „Mondpalastes“ in Wanne-Eickel. In dem Kult-Theater von Christian Stratmann steht sie in dem Stück „Frohet Fest“ im Fokus, wenn sie als Lieschen Müller eine weihnachtstraumatisierte Wohngemeinschaft aufmischt. Auch das eine wahrlich himmlische Rolle!

 
 

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