Schalke-Star Manuel Neuer weiht ersten Döner-Drive-In in Gelsenkirchen ein

Vor rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Sport, Verwaltung und Wirtschaft eröffnete die Imbisskette Mr. Chicken ihre neue Deutschlandzentrale in Gelsenkirchen. Zur Premiere des ersten Döner-Drive-In fuhr Schalke-Star Manuel Neuer im Mini vor. Foto: Martin Möller
Vor rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Sport, Verwaltung und Wirtschaft eröffnete die Imbisskette Mr. Chicken ihre neue Deutschlandzentrale in Gelsenkirchen. Zur Premiere des ersten Döner-Drive-In fuhr Schalke-Star Manuel Neuer im Mini vor. Foto: Martin Möller
Foto: WAZ FotoPool
Manuel Neuer, Torwart beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, hat in Gelsenkirchen den ersten Döner-Drive-In weltweit eingeweiht. Rund zehn Kamerateams waren bei der Eröffnung dabei. Der Nationaltorhüter zeigte sich geduldig und freundlich.

Gelsenkirchen.. Dienstag, 13.15 Uhr. Das Werksorchester Consolidation spielt „Go West“. Drinnen rotieren die Hähnchen, draußen die Gäste und richten sich gen Parkplatz aus. Manuel Neuer fährt vor. Der Fußballstar ist Premierengast bei Mr. Chicken.

Manuel Neuer sitzt mit Erhan Baz an seiner Seite im Mini-Cabrio. Beide verputzen einen Chicken-Döner, denen zuvor Anne Kniep in den Wagen gereicht hat. Die junge Frau arbeitet seit 1. April bei Mr. Chicken. Das war ihre erste offizielle Bestellung. Und die Aufmerksamkeit von RTL bis Sport1 ist ihr sicher. Folgen des Manu-Effekts...

Rund vier Millionen Euro wurden investiert

Geschätzt zehn Kamerateams und gefühlt 50 Handy-Fotografen halten den Moment für die Ewigkeit fest, der noch ein wenig mehr zu bieten hat: Die Baz-Brüder Ercihan und Erhan weihen mit ihrem Mit-Gesellschafter Rudi Assauer und Hunderten Besuchern ihr neues – neudeutsch – Headquarter an der Dessauer Straße ein.

Samt Flaggschiff-Laden hinter herausragender Architektur, Büros, Schulungsräumen und Mr. Café, mit rund 2000 Quadratmetern Nutzfläche für Systemgastronomie und Verwaltung und eben der Drive-In-Zone. Rund vier Millionen Euro hat Mr. Chicken in den Standort und 3700 Quadratmetern Grund investiert. Allemal genug für einen großen Bahnhof.

Und so haben die Baz-Brüder Familie, Freunde, Politik, Verwaltung, Reporter-Legende Werner Hansch wie schon beim Richtfest als Moderator und viele Medienvertreter eingeladen – die richtige Fest-Melange für den Start ihrer 13. Filiale.

Neuer eröffnet Döner-Drive

Neuer eröffnet Döner-Drive
WAZ FotoPool

13.18 Uhr. Neuer hat fertig – nun, nicht gegessen, aber mit Fastfood posiert. Nach der Pflicht kommt die Kür. „Wie es geschmeckt hat“, will jemand wissen. Ob er Knoblauch isst und was seine Freundin dazu sagt? Wie sich Döner bitteschön mit den sportlichen Ambitionen vertrage, fragt ein anderer und erfährt vom Schalke-Star, dass Hähnchenfleisch bekömmlich ist, man aber besser „nicht jeden Tag Döner mit Pommes, dafür mal lieber Salat essen“ solle. „Aber den gibt es hier ja auch.“

Nächste Filiale wird in Duisburg gebaut

Weitere Frager schieben sich vor. Ob der „Manuel“ bitte mal eben für ein Bild mit dem Töchterchen schauen könne? Natürlich. Der Nationaltorhüter zeigt Nehmer-Qualitäten, ist geduldig, freundlich und in offizieller Mission vor Ort. Als Premierengast, weiht er den (laut Eigenwerbung) weltweit ersten Döner-Drive-In aus alter Freundschaft zu den Baz’ ein. Und weil die ihn bei seiner Kinder-Stiftung unterstützen.

Am Drive-In wird eine gute Stunde zuvor noch Hand angelegt. Die Alubauer schrauben letzte Fassadenteile an, die Gärtner verlegen Rollrasen, der gleich breitgetreten wird. Wie das eben so ist bei Eröffnungen. Erhan Baz sieht die Eröffnung nur als Zwischenspiel zur weiteren Franchise-Expansion „national und in Europa“. Der nächste Laden“, sagt er, „wird gerade in Duisburg gebaut. 40 neue Arbeitsplätze sind in Ückendorf entstanden. Nicht nur das freut Oberbürgermeister Frank Baranowski. Er ist vom unternehmerischen Geist der Migrantenfamilie („ein hervorragendes Beispiel für Integration) angetan. Und von dem baulichen Entwicklungsschub für den Standort: „Alles ist gut gegangen und sieht auch gut aus. Das ist ausbaufähig.“ Moderator Hansch formuliert’s typischer: „An der Ecke hier denkt man: Mein Gott, watt ‘n Hammer.“

 
 

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