Gelsenkirchen

Darum mussten Schädlingsbekämpfer am Mittwoch zu zahlreichen Schulen und Kitas in Gelsenkirchen ausrücken

Grund für die zahlreichen Einsätze war der Eichen-Prozessionsspinner.
Grund für die zahlreichen Einsätze war der Eichen-Prozessionsspinner.
Foto: Stadt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen. Schädlingsbekämpfer waren am Mittwoch im Auftrag der Stadt an neun Kindertagesstätten, acht Schulen und dem Bauspielplatz Horst im Einsatz. Grund dafür war der Eichen-Prozessionsspinner, mit dem aktuell auch viele andere Revierstädte zu kämpfen haben.

Die Raupen des Nachtfalters spinnen ihre Nester gern an Eichen und Hainbuchen und sie sind wegen ihrer Härchen für Menschen und Tiere gefährlich. Denn sie können Haut und Atemwege reizen und sogar allergische Schocks auslösen.

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Wie die Stadt mitteilt, wurden die Schädlingsbekämpfer allein zweimal an die Velsenschule in Buer-Nord gerufen. Am Morgen wurden aus einem Hubsteiger heraus 15 Nester bekämpft. Am Nachmittag entdeckte der Hausmeister weitere Nester. Erst vor zehn Tagen waren die Raupen dort bekämpft worden (wie auch an der Albert-Schweitzer-Schule).

Während des Befalls bleibt der Schulhof gesperrt, die Fenster des Schulgebäudes geschlossen, wie die Stadt mitteilt. Die Schulleitung habe den Eltern freigestellt, die Kinder zu Hause zu lassen. Auch die unmittelbar benachbarte Kita Niefeldstraße hielt die Fenster geschlossen. Draußen spielen konnten die Kinder nur auf einem benachbarten Grundstück.

Wichtige Hinweise zum Umgang mit dem Eichen-Prozessionsspinner

Wichtig ist, sich von den befallenen Bäumen fern zu halten. Nach Kontakt mit Raupenhaaren ist es nötig, sofort die Kleider zu wechseln und ein Duschbad einschließlich Haarreinigung vorzunehmen, um die Raupenhaare, die sich mit ihren kleinen Widerhaken in der Kleidung, im Haar und der Haut festsetzen können, zu entfernen. Bei Auftreten von Krankheitszeichen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Auch GELSENDIENSTE weist auf das vermehrte Auftreten der Eichenprozessionsspinner hin: Hinweise nimmt GELSENDIENSTE per Telefon unter der Servicenummer 0209/954-20 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr), per E-Mail an die Adresse info@gelsendienste.de oder über den städtischen Mängelmelder www.gelsenkirchen.de/gemeldet entgegen. (red)

 
 

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