Rumpelstrecke in Gelsenkirchen nach Umbau frei befahrbar

Die Wilhelminenstraße im Stadtteil Schalke wird umgebaut. Der erste Abschnitt ist fertiggestellt und wieder frei befahrbar.
Die Wilhelminenstraße im Stadtteil Schalke wird umgebaut. Der erste Abschnitt ist fertiggestellt und wieder frei befahrbar.
Foto: FUNKE Foto Services
Die Bauarbeiten zwischen Roland- und Grenzstraße in Gelsenkirchen sind abgeschlossen. Die Abnahme durch die Stadt steht bevor. Zweiter Abschnitt wird 2016 angegangen.

Gelsenkirchen.. Angesicht einiger (Dauer-)Baustellen im Stadtgebiet dürfte die Freude über die wieder frei befahrbare und erneuerte Wilhelminenstraße in Schalke bei vielen Autofahrern recht groß sein. Der ein oder andere Bürger hinter dem Lenkrad dürfte aber auch ein wenig verdutzt über ein Schild sein, das im Bereich zwischen Herbert- und Grenzstraße noch vor unebener Straße und etwaigen Schäden warnt – trotz frisch aufgetragener und rumpelfreier Asphaltdecke.

Neue LED-Beleuchtung installiert

Besorgte Bürger kann Michael Stappert aber beruhigen. „Das Warnschild ist irrtümlich stehen geblieben. Es wird entfernt“, klärt der Abteilungsleiter für Straßen- und Ingenieurbau sowie Stadtbahn auf. Zugleich meldet Stappert für den ersten Bauabschnitt auf der Wilhelminenstraße Vollzug. Der Bereich zwischen Roland- und Grenzstraße sei fertiggestellt worden, allein die Abnahme durch die Stadt als Bauträger fehle. „Der Antrag auf Abnahme ist gestellt worden, wir werden uns den Abschnitt anschauen und auf mögliche Fehler hin begutachten“, sagt der städtische Experte. Dazu gehört unter anderem, ob der Straßenbelag richtig verbaut worden ist. Falls nicht, müsste er an schadhaften Stellen herausgefräst und wieder neu eingebracht werden.

Auf einer Strecke von rund 350 Metern sind auf der ersten Teilstrecke Fahrbahn, Bordsteine und Gehwege erneuert worden, auch wurde eine neue LED-Beleuchtung installiert. Fahrradwege wurden indes nicht eingebaut. Kosten für die rund viermonatigen Bauarbeiten: gut 300.000 Euro.

Aufwändiger Haltestellenumbau

Den nächsten anstehenden Bauabschnitt hat Michael Stappert schon im Blick. Der ist mit gut 550 Metern deutlich länger und umfasst den Bereich zwischen Grenzstraße und Küppersbuschstraße. „Diese Strecke wird im Jahr 2016 in Angriff genommen, die Planungen dafür laufen“, sagt der Abteilungsleiter. 1,2 Millionen Euro sind dafür im städtischen Haushalt eingeplant worden.

Zu der längeren Strecke kommt unter anderem ein aufwändiger Haltestellenumbau und ein veränderter Streckenquerschnitt dazu (im Gegensatz zum ersten Bauabschnitt), so dass die Kosten hier für die Erneuerung deutlich höher liegen.

Ist Teil zwei fertig, bedeutet das erst einmal das Ende der Modernisierungsmaßnahmen für die Wilhelminenstraße, weitere Arbeiten dort sind nach Angaben des Referats Verkehr kurzfristig nicht eingeplant.

EURE FAVORITEN