Rückkehr ins Atelier JRS nach acht Jahren

Von Tobias Mühlenschulte
Am Donnerstag, den 27.09.2012, fotografiert: Die Künstlerin Edith E. Stefelmanns (im Bild) stellt im Atelier JRS ( Jüttner Reismann Sternkopf ; konstruktive verbindungen schaffen ) ihre Werke aus. Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool
Am Donnerstag, den 27.09.2012, fotografiert: Die Künstlerin Edith E. Stefelmanns (im Bild) stellt im Atelier JRS ( Jüttner Reismann Sternkopf ; konstruktive verbindungen schaffen ) ihre Werke aus. Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
Edith E. Stefelmanns zeigt bei Jüttner, Reismann und Sternkopf Objekte und Installationen. Die Vernissage findet am Samstag um 17 Uhr statt.

Gelsenkirchen. „. . .wieder zurück“ heißt die Ausstellung, mit der Edith E. Stefelmanns ab Samstag, 17 Uhr, im Atelier Jüttner Reismann Sternkopf (JRS) gastiert. Objekte und Installationen zeigt die „Wiederholungstäterin“ aus Kempen bis zum 28. Oktober. Im Jahr 2004 war Stefelmanns nur kurze Zeit nach der Eröffnung des Ateliers an der Ruhrstraße die erste Künstlerin gewesen, die dort eine Einzelausstellung hatte.

Jetzt ist sie also wieder da. Und liefert damit den Beweis für das richtige Gespür und das Händchen, mit denen das Trio JRS seine Einladungen nach Gelsenkirchen ausspricht. Vor allem zum Niederrhein, so die Künstler, habe man einen „sehr guten Draht“.

Zur Ausstellung: Edith Stefelmanns Skulpturen sind sehr geradlinig, ästhetisch, mehr oder weniger monochrom, lediglich vereinzelt hat sie auf die anthrazitfarben bestrichenen Holzelemente Grundfarben aufgetragen. „Ich suche immer eine Verbindung zwischen glatt und rau, zwischen glänzend und matt“, verweist die Künstlerin auf die mit Acrylspachtelung strukturierten Stellen.

Eindruck von Dreidimensionalität

Ein zentraler Bestandteil in Edith Stefelmanns Schaffen sind Folien. In unterschiedlichen Größen hat sie transparente Streifen über mit Wachs behandelte und strukturierte Folien gelegt, so dass der Eindruck von Dreidimensionalität entsteht. Bevorzugt arbeitet die Künstlerin dabei mit Schwarz- und Rottönen.

Bisweilen benutzt Stefelmanns für diese Arbeiten auch elastisches Acrylglas. Bei ihren Materialien setzt das Mitglied der Gemeinschaft Krefelder Künstler (GKK) auch mal auf Unkonventionelles. „Eine Freundin sagt, dass ich zum Einkaufen nicht in die Boutique, sondern in den Baumarkt gehe“, sagt Stefelmanns und zeigt auf die Böschungsfolie, die sie in einer ihrer großformatigen Folien-Arbeiten integriert hat.

Apropos: wie immer haben Jüttner, Reismann und Sternkopf jeweils eine eigene Arbeit in der Ausstellung untergebracht – in Absprache mit der Künstlerin. Eine Stefelmanns-Sternkopf-Koproduktion ist die „Gedankenstele“.