Raduga sucht gastfreundliche Familien

WAZ
Eine rund zweistündige Stadtrundfahrt gehört für viele Gruppen, die Gelsenkirchen besuchen, zum Programm. Auch der Verein Raduga zeigt den Besuchern aus der Tschernobyl-Region die schönen seiten der Stadt.
Eine rund zweistündige Stadtrundfahrt gehört für viele Gruppen, die Gelsenkirchen besuchen, zum Programm. Auch der Verein Raduga zeigt den Besuchern aus der Tschernobyl-Region die schönen seiten der Stadt.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Für sieben von zehn Besucherinnen hat der Verein Raduga bereits ein Familien-Quartier gefunden. Für drei junge Frauen wird noch eine Gastfamilie gesucht.

Die lokale Tschernobyl-Hilfe hat auch in diesem Jahr wieder Studenten im Alter von 19 bis 23 Jahren der Germanistischen Universität von Mosyr/ Weißrussland zum Besuch eingeladen. Für die Zeit vom 30. Juli bis zum 12. August werden noch Gelsenkirchener gesucht, die bereit sind, eine oder auch zwei Studentinnen bei sich aufzunehmen. Alle Personen sind während ihres gesamten Deutschlandaufenthaltes kranken- und haftpflichtversichert.

Studentinnen sollen Sprachkenntnisse vertiefen

Die angehenden Deutschlehrerinnen sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und Land und Leute kennenzulernen. Auf die Studentengruppe wartet ein gut gefüllter Veranstaltungsplan, wie zum Beispiel Besuche verschiedener Universitäten und Museen.

Gesucht werden auch weiterhin wieder Ticket-2000-Inhaber, die in der oben genannten Zeit ihre Karte nicht benötigen und den Studenten zur Nutzung überlassen könnten.

Mögliche Gasteltern können sich unter T. 0209- 81 44 36 beim Verein Raduga melden.