Pflastersteine sollen die Stadtluft sauber halten

Die grundsätzliche Entwicklung bezüglich der Einhaltung des Grenzwertes für Feinstaub im Jahr 2014 ist nach Ansicht der CDU-Ratsfraktion in Ansätzen positiv zu bewerten. Jedoch dürfe diese Entwicklung nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nach wie vor in Gelsenkirchen erhebliche Problemzonen gebe, die dringend und mit neuen Ansätzen bearbeitet werden müssten, wie Birgit Lucht, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, betont.

„An der Kurt-Schumacher-Straße bleiben die bisher ergriffenen Maßnahmen offensichtlich mehr oder weniger erfolglos. Hier wurden die Feinstaub-Grenzwerte in diesem Jahr bereits 20-mal überschritten. Gelsenkirchen nimmt an dieser Stelle leider eine negative Spitzenreiterposition ein.“

Die CDU-Ratsfraktion fordert daher im Umweltausschuss die Prüfung des Einsatzes von Photoment-Steinen. „Das Thema `Schienenbegleitgrün’ zu diskutieren, werden wir in einer der kommenden Sitzungen des Umweltausschusses auch beantragen“, fügte Birgit Lucht hinzu. „Der Einsatz und die Wirkung von Photoment-Steinen liegt uns besonders am Herzen.“

Steine mit Filterfunktion

Bei den Photoment-Steinen handelt es sich um eine neue Sorte von Pflastersteinen, die in der Lage sind, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. In der Stadt Bottrop läuft zur Zeit ein großer Praxistest. Diesen, so der Vorschlag der CDU, „sollten wir genauestens beobachten, um bei positiven Ergebnissen handeln und Konsequenzen für Baumaßnahmen in unserer Stadt ziehen zu können“, erläutert Lucht die Vorgehensweise der CDU im Umweltausschuss.

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