Gelsenkirchen

„No Name“ in Gelsenkirchen versiegelt - Ist in dieser Kneipe etwas Schreckliches passiert?

Orange auf Blau, nicht zu übersehen: Die Tür zum „No Name“ ist versiegelt. Warum?
Orange auf Blau, nicht zu übersehen: Die Tür zum „No Name“ ist versiegelt. Warum?
  • Seit Kurzem ist die Kneipe „No Name“ an der Hansemannstraße 9 geschlossen
  • Die Tür ist mit offiziellen Siegeln beklebt
  • Facebook-Nutzer fragen sich: Ist dort etwas Schlimmes passiert?

Gelsenkirchen. Als Gelsenkirchener kennst du sie. Die Kneipe „No Name“ an der Hansemannstraße 9 bleibt dir wohl durch bodenständige und natürlich auch bierselige Abende in Erinnerung.

Und sie bleibt in Erinnerung durch ihre markante, blaulackierte Eingangstür. Sie wird vorerst verschlossen bleiben. An der Tür kleben mehrere Siegel, auch der Briefkasten ist versiegelt.

Aber warum das alles? Bei Facebook vermuten verschiedene Nutzer bereits, dass etwas Schlimmes in der Kneipe passiert sein könnte.

Aufkleber kamen nicht von der Polizei

Hat die Polizei nach einem Vorfall alles abgeriegelt? Nein. Auch die Stadt kann solche Siegel anbringen.

Und das ist in diesem Fall auch schon die Lösung des Rätsels.

Gewerbe wurde abgemeldet

Bevor der Laden versiegelt wurde, hatte die Eigentümerin ihr Gewerbe abgemeldet. Damit erlischt natürlich auch die Erlaubnis, dort Getränke ausschenken zu dürfen.

Das allerdings hat die Eigentümerin aber weiterhin getan, wie Martin Schulmann berichtet.

Ohne Schankerlaubnis „passiert da gar nichts mehr“

Der Pressesprecher der Stadt Gelsenkirchen sagt: „Wer sowas tut, den erwarten Bußgelder.“ Außerdem sei die Stadt auch in der Lage, das Gewerbe (wie in diesem Fall) zu schließen.

„Bevor da jemand mit einer Schankerlaubnis kommt, passiert da gar nichts mehr“, sagt Schulmann.

Die ehemalige Betreiberin war für DER WESTEN nicht zu erreichen.

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