Neue Werke für das Gelsenkirchener Kunstmuseum

Anne Bolsmann
Arbeiten von Peter Buchwald aus der  Serie „Das MAWARU-Projekt“ zählen zu den Neuerwerbungen im Gelsenkirchener Museum.
Arbeiten von Peter Buchwald aus der Serie „Das MAWARU-Projekt“ zählen zu den Neuerwerbungen im Gelsenkirchener Museum.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Neue Zahlen, Linien und Fotografien für das Kunstmuseum Gelsenkirchen: In zwei kleinen Werkschauen werden an der Horster Straße 5-7 derzeit die Neuzugänge gezeigt, mit der die ständige Sammlung zuletzt erweitert wurde.

„AnGEkommen“ lautet dabei das Motto - „denn viele der Werke sind direkt vom Atelier ins Museum gewechselt und jetzt hier angekommen“, erklärt Museums-Direktorin Leane Schäfer. Schenkungen und Ankäufe von acht Künstlern sind dabei - und oft waren Ausstellungen die Initialzündung für weitere Verhandlungen mit den Künstlern.

„Den meisten Künstlern gefallen unsere Museumsräume so gut, dass sie uns gerne Arbeiten für die ständige Sammlung überlassen“, so Schäfer. Aktuell haben nun Werke der konstruktiv-konkret arbeitenden Künstler Frieder Kühner, Horst Kunert und Alfons Kunen den Weg in die Sammlung gefunden, ein angekauftes Werk von Egon Karl Nicolaus wurde gar von fünf Serigrafien mit Zahlen begleitet, die nun im Gang vor dem Grafikkabinett hängen. Das surrealistische Bild „Atelier, ein Übergang“ von Udo Dziersk rundet die Gemäldesammlung ab.

Neu sind auch die „Zehn Gebote“, die Ralf Kaspers in seinen Fotografien festgehalten hat. Sie treffen im Musikraum des Kunstmuseums derzeit auf ein Foto-Triptychon von Thomas P. Proffe mit Schornsteinen im Nebel. Die zehnteilige Fotoserie „MAWARU-Projekt“ des Gelsenkirchener Fotografen Peter Buchwald erinnert indes mit kunstvoll verwischten Momentaufnahmen an eine Tanzaktion im Kunstmuseum aus dem Jahr 2000.