Gelsenkirchen

Müllwagen dürfen in Gelsenkirchen in manchen Fällen nicht mehr rückwärts in die Straße fahren - das hat Konsequenzen für die Anwohner

Müllwagen dürfen in manchen Fällen in Gelsenkirchen nicht mehr rückwärts fahren. (Symbolbild)
Müllwagen dürfen in manchen Fällen in Gelsenkirchen nicht mehr rückwärts fahren. (Symbolbild)
Foto: FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen. Gefährliche Rückwärtsfahrten von Müllwagen sollen in Gelsenkirchen ab sofort vermieden werden und nur in Ausnahmefällen passieren. Das ist in der neuen Branchenregel „Abfallsammlung“ von der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.) festgelegt worden.

Dafür hat Gelsendienste in den vergangenen Monaten mehr als 1.000 kritische Stellen der eigenen Sammeltouren überprüft. Die Analyse ergab, dass 382 Stellen vom Müllwagen nicht mehr wie bisher rückwärts angefahren werden können.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Du bist Hundebesitzer in Gelsenkirchen? Dann wirst du dich über diese Neuigkeit freuen

Gelsenkirchen: Mann (31) läuft vor Polizisten bei Rot über die Ampel - und muss jetzt ins Gefängnis

• Top-News des Tages:

Essen: Mann ruft Polizei, kurz darauf finden die Beamten seine blutüberstömte Mutter – tot!

Markus Lanz im ZDF: Mario Basler provoziert und die Fans sind nur noch genervt – wegen DIESES Spruchs

-------------------------------------

Gründe dafür können beispielsweise sein, dass ein Sicherheitsabstand von mindestens einem halben Meter an beiden Seiten des Müllwagens nicht eingehalten wird, oder der Wagen eine Strecke von mehr als 150 Meter rückwärts fahren muss.

Damit eine reibungslose Müllabfuhr weiterhin möglich ist, hat Gelsendienste festgelegt, welche Maßnahmen dafür nötig sind. Dazu zählen unter anderem die Einrichtung von Parkverboten, der Einsatz von kleineren Wagen oder auch die Einrichtung von zentralen Sammelstellen.

Tonne kann nicht mehr an den Straßenrand

In 86 Fällen müssen zentrale Sammelstellen für Abfallbehälter eingerichtet werden. Das bedeutet, dass die Tonnen nicht mehr an den Straßenrand gestellt werden können, sondern zu einem neuen Platz gezogen werden müssen.

Über die Lage dieser Stellen werden Anwohner in einem Anschreiben informiert, wie die Stadt mitteilt. In einigen Straßen will Gelsendienste diese Standorte mit den Anwohnern planen, um die bestmögliche Lösung zu finden.

Dafür wird es Termine direkt vor Ort geben, die samstags stattfinden und von Gelsendienste schriftlich angekündigt werden. (jp)

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen