Modeln war eigentlich nie eine Option

hre Natürlichkeit brachte die Gelsenkirchenerin Alina Przygoda
hre Natürlichkeit brachte die Gelsenkirchenerin Alina Przygoda
Foto: FUNKE FotoServices
Die Gelsenkirchenerin Alina Przygoda hat sich bei einem Modelwettbewerb in Oberhausen gegen 250 Mitbewerber durchgesetzt. Anfang Juli geht es im Finale um einen Vertrag mit der Agentur Elite Model.

Gelsenkirchen.. Für viele Mädchen ist es der Traumberuf schlechthin. Über die Laufstege dieser Welt laufen und die neusten Modetrends vorführen.

Für die Gelsenkirchenerin Alina Przygoda (16) war modeln bisher allerdings keine Option. „Ich schaue zwar auch gerne Modelcasting-Shows im Fernsehen, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich irgendwo als Model zu bewerben.“

Trotzdem hat sich die Gymnasiastin jetzt bei einem öffentlichen Modelwettbewerb in Oberhausen gegen knapp 250 Mitstreiterinnen und Mitstreiter durchgesetzt und steht mit neun weiteren Mädchen und Jungen im Finale. Es winkt ein Vertrag mit der international bekannten Pariser Modelagentur Elite Model.

Durch Zufall beim Modelcasting

Die Teilnahme der Gelsenkirchenerin an dem Massencasting war Zufall. „Eigentlich war ich nur mit meiner Mama im CentrO shoppen“, erklärt die 16-Jährige lächelnd.

Doch die Scouts konnten das 1,77 Meter große Mädchen mit der langen, rotbraunen Kraus-Mähne einfach nicht übersehen. „Eine Frau aus der Jury hat mich angesprochen und ich habe einfach spontan mitgemacht. Ich musste nicht einmal warten wie die anderen, sondern habe direkt eine Startnummer bekommen. Das war schon cool.“

In zwei Runden mussten die Nachwuchsmodels ihr Talent auf dem Laufsteg und vor der Fotolinse unter Beweis stellen. „Ich habe so etwas vorher ja noch nie gemacht. Aber als ich dann auf dem Laufsteg war, hat es richtig Spaß gemacht und scheinbar war es ja auch nicht so schlecht“, grinst Alina Przyoda etwas verlegen.

Was sie wohl hatte, was die anderen Teilnehmer nicht hatten? „Kann ich nicht sagen, ich war selbst total überrascht, dass ich überhaupt teilnehmen sollte. Es waren so viele hübsche Mädchen dabei. Aber die drei Juroren haben immer wieder gesagt, dass sie sehr natürliche Models suchen. Vielleicht lag es daran.“ Denn von viel Make-up hält die hübsche Gelsenkirchenerin nichts.

Nach dem Abi lieber ein Studium

Hauptberuflich Mannequin zu werden, könne sie sich momentan aber weiterhin nicht vorstellen. Lieber möchte sie nach dem Abitur am Gauß-Gymnasium Wirtschaft oder Jura studieren, in ihrer Freizeit macht sie Taekwondo auf Leistungssportniveau. Wahrscheinlich auch das Geheimnis ihrer sehr schlanken und sportlichen Figur.

Anfang Juli geht es nach München zur Endrunde des Castings. Falls Alina Przyoda dann den begehrten Vertrag mit Elite Model bekommen sollte, kann sie sich aber vorstellen nebenberuflich zu arbeiten. „Ich lasse es einfach auf mich zukommen und mache mir Gedanken,wenn es so weit ist. Auf jeden Fall ist alles gerade sehr aufregend.“

Mama Beate Przyoda meint: „Man muss sie immer ein bisschen schubsen, aber ich bin sehr stolz auf sie. Als Mutter findet man die eigene Tochter doch eh immer am schönsten. Ihr Vater und ich werden sie auf jeden Fall immer unterstützen, gleich welchen Weg sie einschlägt.“

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