Mit dem Maas/Kamp-Quintett in die Musik eintauchen

Ein Hoghlight bei GEjazzt gab am Samstag auf Consol mit dem Maas/Kamp Quintett „Dargel“.
Ein Hoghlight bei GEjazzt gab am Samstag auf Consol mit dem Maas/Kamp Quintett „Dargel“.
Foto: WAZ FotoPool
Oliver Maas und Jan Kamp sind Garanten für inspirierten Jazz. In der Kellerbar von Consol in Gelsenkirchen zeigten die Musiker mit dem Maas/Kamp-Quintett „Dargel“, wie man seine Zuhörer nach allen Regeln der Kunst in die Musik abtauchen lässt.

Gelsenkirchen.. „Bad News“ heißt eine Nummer des Maas/Kamp Quintetts „Dargel“. Es ist ein Stück aus der Feder von Pianist und Co-Bandleader Oliver Maas und trifft auf den Abend im Consol Theater auch noch voll zu. Denn schlechte Nachrichten hat vor allem der Mann an den Tasten zu verkünden: Auf dem Weg zum Konzert in Bismarck hatte er einen Autounfall.

Da kommt so ein Auftritt gerade recht. Um für zwei Stunden solch ein Ärgernis zu vergessen und ganz in die Musik einzutauchen. Gerade bei Oliver Maas, der in Essen studierte und lebte und sich jetzt in Brüssel niedergelassen hat, spürt man das sowieso immer, wenn er spielt.

Taumelnd und rasant

Wenn er am Klavier in seine eigene Welt aus taumelnden, fantasievoll verspielten, aber auch rasanten Melodien abtaucht. Da geht einer in seiner Musik völlig auf, während er sie gerade kreiert.

Die Band „Dargel“, die er zusammen mit dem Saarländer Posaunisten Jan Kamp auf Einladung der Initiative „GEjazzt“ am Samstagabend in Gelsenkirchen vorstellt, ist durchweg mit ähnlich gestrickten Musikerpersönlichkeiten besetzt. Auch Bassist Gautier Laurent, Schlagwerker Yonga Sun und vor allem Saxofonist und Bassklarinettist Frank Spaniol entpuppen sich bei dem Auftritt als individuelle Künstler mit eigenem Profil.

Zusammen spielen sie in der Consol-Kellerbar einen interessanten und abwechslungsreichen Modern Jazz, der fein groovt, lange Bögen schlägt und seine Inspiration auch schon mal vom HipHop bezieht.

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