Gelsenkirchen

Maskenmann mit Plüschtier auf der A52: Das ist der neueste Stand in dem skurrilen Fall!

Ein maskierter Fahrradfahrer hat auf der A52 im März einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Er hatte einen Plüsch-Panther dabei, der ebenfalls maskiert war.
Ein maskierter Fahrradfahrer hat auf der A52 im März einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Er hatte einen Plüsch-Panther dabei, der ebenfalls maskiert war.
Foto: Christian K. / privat
  • Ein maskierter Fahrradfahrer hat auf der A52 im März einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst
  • Er hatte einen Plüsch-Panther dabei, der ebenfalls maskiert war
  • Der Mann wurde angeschossen, weil er Polizisten mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedrohte
  • Das Verfahren gegen den schießenden Polizisten ist nun eingestellt worden

Gelsenkirchen. Es war eine absolut skurrile Meldung. Am 15. März gegen 16.55 Uhr wurde ein maskierter Fahrradfahrer gemeldet, der mit einem ebenfalls maskierten Plüsch-Panther über eine Strecke von sieben Kilometern auf der A52 unterwegs war.

Als Polizisten den Mann stellten, zog er plötzlich einen Gegenstand, der einer Pistole ähnlich war. Ein Polizist fühlte sich bedroht und schoss ihm ins Bein.

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Die „Waffe“ stellte sich (ebenfalls absolut skurril) als Flambiergerät heraus, wie es in Küchen benutzt wird. Laut Polizei gab es bei dem Fahrradfahrer Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Über möglicherweise im Blut des Angeklagten gefundene Spuren von Alkohol oder Drogen war zunächst nichts zu erfahren.

Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt

Zwischenzeitlich waren Ermittlungen gegen den Polizisten eingeleitet worden, der auf den Maskenmann schoss, weil er sich bedroht gefühlt hatte.

Auf Anfrage von DER WESTEN sagt Rainer Kock von der Staatsanwaltschaft Essen, dass das Verfahren gegen die an dem Vorfall beteiligten Polizeibeamten eingestellt worden ist.

Das Verfahren gegen den Fahrradfahrer sei aber noch offen. „Hier ist zu klären, ob der Beschuldigte schuldfähig ist“, sagt Kock. (jp)

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