Kunstmuseum ist Teil eines NRW-Projekts

Elisabeth Höving
Mitten in der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Gelsenkirchen wird die Schweizer Künstlerin Pamela Rosenkranz 2014 arbeiten und ein eigenes Werk schaffen.
Mitten in der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Gelsenkirchen wird die Schweizer Künstlerin Pamela Rosenkranz 2014 arbeiten und ein eigenes Werk schaffen.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen. Auszeichnung und Anerkennung fürs Kunstmuseum Gelsenkirchen: Das Haus gehört zu den 25 ausgewählten Museen, die am Projekt zum 25. Geburtstag der Kunststiftung NRW teilnehmen. In jedem der durch eine Jury ausgewählten Museen wird sich ein ebenfalls durch Juroren ausgesuchter Künstler mit der jeweiligen Sammlung auseinandersetzen. Nach Gelsenkirchen kommt die junge, renommierte Schweizer Künstlerin Pamela Rosenkranz.

Museumschefin Leane Schäfer ist glücklich über diese Auswahl: „Besonders das Multimediale im Schafen von Pamela Rosenkranz spricht mich an.“ Die Künstlerin, 1979 geboren, lebt und arbeitet in der Schweiz und in den Niederlanden. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit einer Vielzahl von spezifischen Materialien auseinander. Ihre abstrakten Skulpturen, Papierarbeiten, Videos und Installationen verweisen fast immer auch auf das Figurative.

Das Werk soll auf Plakatwänden auf das Museum aufmerksam machen

Auftrag der Kunststiftung an die jungen Künstler ist es, aus der Begegnung und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der jeweiligen Sammlung ein neues Kunstwerk zu entwickeln. Dieses verbleibt dann als eine Art geistiges Porträt des Hauses im Museum. Weiteres Highlight: Das entstandene Werk wird auf Plakatwänden auf das Museum aufmerksam machen. Leane Schäfer: „Bei diesem Projekt dabei zu sein, ehrt die Häuser.“ Besonders positiv sei es, dass es sich um eine dauerhafte Auszeichnung handele, weil das Werk bleibt. Der zeitliche Fahrplan wird in den nächsten Wochen erarbeitet.