Künstlerbund stellt „Menschenkinder“ aus

Der Bund Gelsenkirchener Künstler stellt Arbeiten seiner Mitglieder im Tagungshotel Lichthof an der Leithestraße in Gelsenkirchen aus.
Der Bund Gelsenkirchener Künstler stellt Arbeiten seiner Mitglieder im Tagungshotel Lichthof an der Leithestraße in Gelsenkirchen aus.
Foto: Michael Korte
Der Bund Gelsenkirchener Künstler stellt über 100 Exponate von 18 Künstlerinnen im Tagungshotel Lichthof aus. Die Hälfte des Verkaufserlöses kommt dem Beratungsverein „Donum vitae“ zugute.

Gelsenkirchen. „Menschenskinder, was für eine Auswahl!“ mag sich mancher Besucher denken, wenn er den hohen Ausstellungsraum im Lichthof an der Leithestraße betritt. Über 100 groß- und kleinformatige Werke von 18 Mitgliedern des Bundes Gelsenkirchener Künstler zieren den Innenhof des Tagungshotels auf gleich zwei Etagen. Die Bandbreite an Techniken und Themen, die auf den Bildern zu sehen ist, könnte kaum größer sein.

„Menschenkinder“ gelten der Beratungsstelle „Donum vitae“ erklärtermaßen als Geschenk des Lebens. Nun fanden sich Künstlerbund und Hilfsverein zu einer gemeinsamen Benefizaktion zusammen. Denn alle Bilder der Ausstellung können käuflich erworben werden. Die Hälfte des Verkaufserlöses fließt in die Arbeit von „Donum vitae“.

Preise von zehn bis 1900 Euro

Sabine Leichner-Heuer, Vorsitzende des Künstlerbundes: „Wir fanden die Idee auf Anhieb toll, und es haben sich sofort ausreichend Mitstreiter gefunden.“ Für Annette van den Boom, Geschäftsführerin der für Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck zuständigen Beratungsstelle, ein wahrer Glücksfall, denn: „Die Finanzierung der Beratungsarbeit ist nur dann gesichert, wenn der Verein einen Teil der jährlichen Kosten durch Spenden selbst aufbringen kann.“ Das versucht er nun gemeinsam mit den Künstlerinnen.

Zu Preisen zwischen zehn und 1900 Euro können Interessenten die gezeigten Kunstwerke erstehen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Fokus auf den Menschen und seine Lebenswelt richten. Marion Mauß zum Beispiel zeigt „Dear Darling“ titulierte Porträts, Gertrude Weddige („Himmelsstücke“) und Sabine Leichner-Heuer lassen den Blick in ferne Horizonte und über abstrakte Landschaften schweifen. Mariele Schulte ist mit an Waldlandschaften erinnernden Werken vertreten, Christel Zibert zeigt Eisenstrukturen auf Leinwand. „Vom Schweigen“ erzählt eine Acryl-Malerei von Annegret Reichmann, „Nabelungen“ titelt Gabriele Tolksdorf eine Arbeit. Detailreich und geheimnisvoll entführt Heike Klinger durchs „Tor zur Ewigkeit“. Um nur ein paar Werke zu nennen.

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Weitere Exponate zeigen Karin Templin-Glees, Renate Quecke, Susanne Olbrich-Hantzschk, Renate Brändlein, Rita Theis, Stephanie Albers, Elisabeth Gedeon, Christel Klarhöfer, und Ilsebill Eckle. Reservieren lassen kann sich jeder sein Lieblingsobjekt schon während der Schau, gekauft werden kann dann am Tag der Finissage, am Samstag, 22. November, von 11 bis 14 Uhr.

 
 

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