Künstler aus dem Revier fördern

Das Projekt „Ruhr Residence“ befasst sich dabei mit dem Grundverständnis der Ruhrregion als Experimentierfeld,  Möglichkeits- und Machbarkeitsraum. Revierweit machen Kunstvereine mit, auch das Künstlerhaus Dortmund.
Das Projekt „Ruhr Residence“ befasst sich dabei mit dem Grundverständnis der Ruhrregion als Experimentierfeld, Möglichkeits- und Machbarkeitsraum. Revierweit machen Kunstvereine mit, auch das Künstlerhaus Dortmund.
Foto: WR
Kunstvereine an der Ruhr starten gemeinsame Aktion. „Ruhr Residence“ will auch internationale Künstler in die Ruhrgebietsstädte. Bewerbungsphase läuft.

Gelsenkirchen.. 15 Kunstvereine des Reviers haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam einen langgehegten Traum zu verwirklichen: Das Vorhaben „Ruhr Residence“ soll Künstler aus der Region fördern und zugleich internationale Künstler in die Ruhrgebietsstädte locken. Auch der Kunstverein Gelsenkirchen ist mit von der Partie – und ruft Künstler aus der Stadt ab sofort auf, sich für eines der Stipendien zu bewerben. Unterstützt wird das Projekt mit Mitteln des nordrhein-westfälischen Kulturministeriums.

Das Projekt „Ruhr Residence“ befasst sich dabei mit dem Grundverständnis der Ruhrregion als Experimentierfeld, Möglichkeits- und Machbarkeitsraum.

Zwei Programmteile

Es gibt zwei unterschiedliche Programmteile: „go“ und „return“. „go“ widmet sich den Künstlern vor Ort: In Form eines Reisestipendiums erhalten acht Ruhrgebietskünstler die Möglichkeit, in ein für ihre individuelle künstlerische Weiterentwicklung relevantes Land zu reisen. Für das Recherchestipendium wird ihnen jeweils ein Pauschalbetrag von 1250 Euro bereit gestellt, über das sie dann frei verfügen können.

Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler mit Wohnsitz in Gelsenkirchen, Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie Bürger der Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und des Ennepe-Ruhr- Kreises).

Bewerben nur per E-Mail möglich

Der zweite Programmteil „return“ bringt hingegen internationale Künstler in das Ruhrgebiet: Während einer einmonatigen „Researchphase“ sollen sie Konzepte für neue künstlerische Arbeiten entwickeln. „Auf Grund der unerwartet langen Bewilligungsphase ist unser ursprünglicher, dem Land NRW frühzeitig kommunizierter Zeitplan, leider ins Rutschen geraten, so dass die Ausschreibung für beide Residenz-Formate nunmehr nur noch bis zum 17. September 2016 laufen kann“, erklärt Ulrich Daduna vom Kunstverein Gelsenkirchen.

Die als „Open Call“ (offener Aufruf) konzipierte Ausschreibung läuft sofort. Hinter den Kulissen suchen die Kunstvereine derweil fieberhaft nach Jurymitgliedern, die die Stipendiaten auswählen sollen. Dieses Verfahren soll im Übrigen komplett online ablaufen: „Alle Juroren erhalten eine Datei mit sämtlichen Bewerbungen, um daraus acht Residenzstipendien für das Format go und zwei Residenzen für das Format return auszuwählen. Am Ende entscheidet der Mehrheitsbeschluss“, betonen die Veranstalter.

Aktiv beteiligen

Neben der erwünschten Beteiligung am Juryverfahren besteht mit den geplanten Patenschaften eine weitere Möglichkeit, sich aktiv an der erfolgreichen Umsetzung der Ruhr.Residence in im laufenden Jahr zu beteiligen.

Wichtig: Bewerbungen Interessierter sind ausschließlich per E-Mail an Ruhr.Residence@kunstvereineruhr.de und bis zum Samstag, 17. September 2016, einzureichen. Über diese Emailadresse kann man auch weitere Informationen zu den einzureichenden Unterlagen einholen.

 
 

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