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Gelsenkirchen

Kriminalstatistik: Zahl der Straftaten in Gelsenkirchen gesunken - doch dieses Detail könnte Sorgen bereiten

Die Polizei hat die Kriminalstatistik veröffentlicht. Demnach sind die Straftaten in Gelsenkirchen insgesamt rückläufig. (Symbolbild)
Foto: imago/Paul von Stroheim
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Gelsenkirchen. Die Polizei NRW hat die Kriminalstatistik des vergangenen Jahres 2017 veröffentlicht.

Insgesamt wird daraus ersichtlich: Die Zahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent von 1.469.426 auf 1.373.390 zurückgegangen.

„Das ist der stärkste Rückgang seit mehr als 30 Jahren“, sagte Innenminister Herbert Reul bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik.

Wie ist die Situation in Gelsenkirchen?

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Auch in Gelsenkirchen sind die Zahlen rückläufig. Auf 260.368 Einwohner kamen im Jahr 2016 insgesamt 24.434 registrierte Straftaten. Im Jahr 2017 waren es bei 262.528 Einwohnern dann 1.047 Straftaten weniger.

Den mit Abstand größten Anteil an den Delikten hatten dabei 10.353 Diebstähle mit etwa 44 Prozent. Dadurch entstand im vergangenen Jahr insgesamt ein Schaden von etwa 9,92 Millionen Euro.

Bei Fahrrad- und Taschendiebstählen war der entstandene Schaden mit 753.587 und 549.426 Euro in den vergangenen fünf Jahren noch nie so hoch. Doch auch die Diebstähle haben im Vergleich zum Vorjahr nachgelassen. 2016 hatte man noch 11.797 Fälle verzeichnet.

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